Dienstag, 20. Februar 2018
Editorial | 22. Oktober 2015

Gießen entdecken

Gießen historisch: Academia Ludoviciana – Foto: Kronenberg

Dass Schauspieler Til Schweiger in Gießen zur Schule ging, weiß fast jeder. Dass Außenminister Frank-Walter Steinmeier hier studierte, ist nicht ganz so bekannt. Und dass ein Oscar-Preisträger aus Gießen stammt, weiß kaum einer: Der Maler und Bühnenbilder Hein Heckroth (1901-1970) erhielt 1948 den Oscar für die Ausstattung der Verfilmung des Märchens "Die roten Schuhe". An den renommierten Künstler, der in Hollywood unter anderem mit Alfred Hitchcock zusammengearbeitet hat, erinnert der Hein-Heckroth-Bühnenbildpreis, der alle zwei Jahre von der Hein-Heckroth-Gesellschaft zusammen mit dem Land Hessen und der Stadt Gießen verliehen wird.

Wer zum Beispiel als Erstsemester mehr über seine neue Stadt erfahren will, kann Gießens Geschichte bei der Stadtführung "Gießen historisch" am 8. November (Start 15 Uhr am Kirchenplatz) kennenlernen. Wer sich für eine Wiege der modernen Chemie interessiert, dem sei die Experimentalvorlesung im Liebig-Labor am 4. November (18 Uhr) empfohlen. Immerhin lehrte in diesen Räumen der weltberühmte Chemiker Jusus Liebig.

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Foto: Stefan
Erdmann
Island

In seiner sensiblen Lichtbildshow entführt Filmemacher und Fotograf Stefan Erdmann nach Island. Erdmanns Reportage zählt zu den hochwertigsten Island-Reportagen weltweit. Stefan Erdmann ist mehr als 30.000 Kilo­meter in allen Regionen Islands mit dem Geländewagen unterwegs gewesen, ist hunderte Kilo­meter in einem Leichtflugzeug über die Insel geflogen und hat auch zu Fuß das Hochland erwandert. Hierbei hat er die "Insel aus Feuer und Eis" in manch atemberaubenden und sagenhaften Momenten intensiv erlebt.
Di 20.2. | 19.30 Uhr | Marburg | KFZ
 
Tipp der Woche

Foto: Waggon-
halle
Lucy van Kuhl

Ihr Programmm "Fliegen mit Dir ist lustig" ist "wat fürs Herz", findet Lieder­macherin und Kabarettistin Lucy van Kuhl. In Moderationen und Liedern kommentiert sie typische Alltagssituationen und Menschliches, ist ganz nah am Publikum, das zwei Stunden lang in ihre Welt eintaucht. Dabei erzählt sie von Konzertreisen mit der Deutschen Bahn und von Kreuzfahrten, besingt die Berliner Bio-Gesellschaft oder die Sehnsucht von Herrn Schmidt. Die Problematik eines keimfreien Toilettengangs im ICE beschäftigt sie ebenso wie die melancholische Betrachtung eines Schulfreundes im Café – Themen einer jungen Großstädterin, messerscharf beobachtet und auf liebe­volle Art seziert.
Mo 19.2. | 20 Uhr | Marburg | Waggonhalle
 
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