Donnerstag, 14. Dezember 2017
Marburg
Neues Feuerwehrhaus
Foto: Stadt
Marburg
Das Land Hessen hat die Pläne für den gemeinsamen Neubau der Landesfeuerwehrschule und des Feuerwehrhauses in Cappel am bisherigen Standort aufgegeben. Stattdessen wird die Landesfeuerwehrschule in die ehemalige Erst­auf­nahme­einrichtung für Geflüchtete an der Umgehungsstraße ziehen, um die dortigen Gebäude sinnvoll weiternutzen zu können. Die Stadt Marburg plant, daneben ein neues Feuerwehrhaus zu errichten. Der Baubeginn für das Feuerwehrhaus mit Train­ings­zentrum ist für 2019 geplant, die Kosten schätzt die Ver­waltung auf acht Millionen Euro. Die Pläne wurden nun vorgestellt und in einer Infoveranstaltung vergangene Woche mit Bürgern diskutiert.
Den aktuellen Stützpunkt der Freiwilligen Feuerwehr Cappel nutzt die Stadt Marburg bereits seit 1974. Neben dem Feuerwehrhaus sind darin auch die Landesfeuerwehrschule und die Geschäftsstelle der Hessischen Jugend­feuer­wehr untergebracht. Das Land Hessen hat im Sommer entschieden, dass das Ausbildungszentrum der Landesjugendfeuerwehrschule und die Geschäftsstelle in die ehemalige Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge umziehen werden. Die dort seit 2015 bestehenden und mittlerweile leerstehenden Gebäude werden dafür umgebaut, auf einer freien Fläche daneben soll das neue Cappeler Feuerwehrhaus entstehen, wie die Stadt Marburg und das Land Hessen bei der Veranstaltung in Cappel erläuterten.
 
Marburg
Leistungssport-Stipendium
Die Rudererin Sophie Bergmann und der Judokämpfer Daniel Goral erhalten das Jugendförderstipendium der Stadt Marburg. Marburg vergibt in diesem Jahr zum dritten Mal ein Jugendförderstipendium für Sportlerinnen und Sportler im Alter zwischen zehn und 18 Jahren. Mit diesem Stipendium sollen spitzen­sportliche Leistungen gefördert werden. Die Stadt berücksichtigt dabei ins­be­son­dere, dass der Zugang zum Leistungssport unabhängig von Herkunft und Geldbeutel des Elternhauses ermöglicht wird.
Es werden jeweils eine weibliche Nachwuchssportlerin sowie ein männlicher Nachwuchssportler mit einem Stipendium in Höhe von je 2000 Euro unterstützt. Die Auswahl der Stipendiaten erfolgt durch eine Fachjury.
 
Marburg
Shisha-Bars kontrolliert
Wasserpfeifen, auch Shishas genannt, liegen im Trend. Gemeinsam mit den Ordnungsämtern in Gießen, Marburg, Stadtallendorf und Alsfeld kontrollierte das Regierungs­prä­sidium Gießen (RP) in insgesamt 19 Fällen nun Shisha-Bars. Der Hintergrund: Es werden immer mehr Zwischenfälle durch hohe Kohlenmonoxid-Werte (CO) registriert – zuletzt im Frühjahr in Lörrach mit 15 Betroffenen.
"Vor allem bei den Jüngeren steht der Besuch von Shisha-Bars hoch im Kurs und ist, da es in geselliger Runde stattfindet, gesellschaftlich eher anerkannt, als das häufig schon verpönte Rauchen von Zigaretten", sagt die zuständige Leiterin des Dezernates für Arbeitsschutz Dr. Hilde Weigand. Die Vermutung, das Rauchen einer Shisha sei harmloser als Zigaretten, ist dabei falsch. Die Fakten sprechen eine andere Sprache, da nach dem Rauchen von Wasserpfeifen deutlich höhere Nikotinkonzentrationen im Blut nachweisbar sind.
In Kooperation mit vier mittelhessischen Ordnungsämtern kontrollierte das RP die CO-Werte im Gastraum und im Anzündbereich verschiedener Bars in Gießen (10), Marburg (5), Stadtallendorf (3) und Alsfeld (1). Bei den Messungen im Gastraum stellten sich einige Überschreitungen des zulässigen Grenzwertes am Arbeitsplatz raus.
Grund für die festgestellten Überschreitungen waren installierte Lüftungs­anlagen, die nicht ordnungsgemäß gewartet beziehungsweise aus Kosten­gründen überhaupt nicht im Betrieb waren. Nach Instand- beziehungsweise Ingangsetzung der Lüftung konnte der Weiterbetrieb zugelassen werden. "Es gab aber auch Einrichtungen, in denen zumindest im Gastraum kaum CO nachweisbar war und demnach die Inhaber alle die für den sicheren Betrieb notwendigen Maßnahmen getroffen hatten", sagt Weigand.
 
Marburg
Mädchenbegegnungsfest
Foto: Stadt
Marburg
Rund 150 Mädchen aus Marburg und dem Landkreis haben sich im Haus der Jugend zu einem Mädchenbegegnungsfest getroffen. Auch Gäste aus der Partnerstadt Poitiers nahmen daran teil.
Die jüngeren Mädchen ab acht Jahren starteten mit einem ge­mein­samen Tanz und verteilten sich dann auf Spiel-, Bastel-, Werk- oder Kochangebote. Eine Ausstellung über Mädchen­rechte zeigte, wie es Mädchen in anderen Ländern oder auf anderen Kontinenten der Welt geht. Auch ein gemeinsames interkulturelles Buffet wurde hergerichtet. Abends gab es eine Party für die Älteren.
Der Mädchenbegegnungstag wurde in Marburg bereits zum fünften Mal ge­feiert. Eine Kooperation von verschiedenen Vereinen und Institutionen möchte Mädchen aus verschiedenen Kulturkreisen ein fröhliches Zusammentreffen und neue Kontakte ermöglichen. Einen besonderen Stellenwert hatte das Thema Inklusion: Alle Mädchen sollten an diesem Tag mitmachen können.
 
Marburg
Im Laternenschein
... auf den Lahnbergen wandern: Die Volkshochschule (vhs) des Landkreises Marburg-Biedenkopf bietet am Sonntag, 17. Dezember, eine geführte Wan­de­rung auf den Marburger Lahnbergen an.
Auf der Wanderung erzählt Tourenleiter Roland Schmidt die Geschichte vom Freiherr von Spiegel, von "Spiegelslust" und vom "Kaiser-Wilhelm-Turm". Treffpunkt ist um 16.30 Uhr am Parkplatz vor dem Kaiser-Wilhelm-Turm. Laternen werden gestellt. Für Kinder bis 14 Jahre ist die Tour kostenfrei. Die Teilnahmegebühr beträgt fünf Euro. Geplant ist auch eine Einkehr in der Gaststätte "Spiegelslust". Die Tour ist etwa drei Kilometer lang und endet gegen 19:00 Uhr. Familien sind willkommen.
Informationen und Anmeldung unter der Telefonnummer 06421/405-6710 oder unter www.vhs.marburg-biedenkopf.de.