Montag, 23. April 2018
Marburg
Infoveranstaltung Grüner Wehr
Zur Planung der Sanierung des "Grüner Wehrs" plant die Stadt für interessierte Bürger einen Workshop. Am "Grüner Wehr" passiere nichts, bevor mit den Bürgern beraten wurde, so die Stadt.
Der Workshop zur Bürgerbeteiligung soll laut Stadt Raum für detaillierte Information und zur Diskussion aller Themen und Fragen bieten, die mit der Sanierung zusammenhängen. Dazu gehören die Bereiche Denkmalschutz, Natur- und Gewässerschutz, Wirtschaft und Tourismus sowie Sicherheit, Ordnung und Naherholung. Die öffentliche Veranstaltung findet laut Bürgermeister und Baudezernent Wieland Stötzel Ende Mai oder Anfang Juni statt. Der genaue Termin wird in Kürze bekannt gegeben. Die Ergebnisse der Diskussionen fließen in die spätere Beschlussfassung in den städtischen Gremien ein.
Der Beginn der Sanierung am "Grüner Wehr" ist erst nach dem Umbau der Weidenhäuser Brücke und frühestens im Frühjahr 2020 möglich, so die Stadt Marburg.
 
Marburg
Baustelle Weidenhäuser Brücke
Die Sanierungsarbeiten an der Weidenhäuser Brücke schreiten deutlich sichtbar voran: Gerüste, Stahlträger, Kran und Bagger bestimmen das Bild. So sind Traggerüste unter den Pfeilern eingebaut worden. Unter der Brücke geht es auch weiter: Zwischen den Traggerüsten arbeiten Bauarbeiter an der Verbreiterung des Gehwegs. Auf der gegenüberliegenden Seite Richtung Erlenring sind zudem die Mitarbeiter des Dienstleistungsbetriebs der Stadt Marburg damit beschäftigt, die Wasserhaltung für den dortigen Pfeiler aufzubauen. In den nächsten Wochen sind es auch diese beiden Arbeiten, die das Bild an der Brücke dominieren werden: Vor allem Gerüstbau und Wasserhaltung beschäftigen die Brückenbauer im April.
holla
 
Marburg
Preiswerter Wohnraum
Foto: GWH
Wie sieht es in Marburg mit bezahlbarem Wohnraum aus? Das ist Thema beim Runden Tisch "Preiswerter Wohnraum" am Donnerstag, 26. April, um 17 Uhr im Sitzungssaal in der Barfüßerstraße.
Seit 2015 gibt es ein Marburger Wohnraum­ver­sor­gungs­kon­zept, das am Runden Tisch mit breiter Beteiligung entstand, vom Parlament verabschiedet wurde und kontinuierlich um­ge­setzt wird. Seitdem wurde laut Stadt eine Quote zur Schaffung von sozialem Wohnungsbau bei privaten Bauprojekten eingeführt, Wohnraum in verschiedenen Preissegmenten geschaffen und eine Koordinierungsstelle für gemeinschaftliches Wohnen eingerichtet.
In der Analyse des Wohnungsmarktes war ein Neubaubedarf von rund 1.600 Wohneinheiten bis 2020 festgestellt worden. Das Konzept ist laut Stadt­ver­waltung bereits heute, zwei Jahre früher, fast komplett umgesetzt. Die Stadt will bei dem Termin am 26. April gemeinsam mit den Beteiligten Bilanz ziehen, die Gesamtentwicklung in den Blick nehmen und sich über anstehende Aufgaben austauschen.
Reinhold Kulle (Leiter des städtischen Fachdienstes Stadtplanung und Denk­mal­schutz), Stefan Herbes (GWH – Wohnungsgesellschaft mbH Hessen) und Rose-Linde Michelsen (Stadtplanung, Koordinierungsstelle "Gemeinschaftlich Woh­nen") werden über das Wohnraumversorgungskonzept und die bisher er­reich­ten Ziele sprechen. Anschließend wird es um die zukünftigen Herausforderungen bedarfsgerechter Wohnraumversorgung gehen.
 
Marburg
Bauarbeiten im Stadtbüro
Im Stadtbüro in der Frauenbergstraße 35 finden von Donnerstag, 19. April, bis Mittwoch, 25. April, Bauarbeiten statt. Das sorgt laut Stadt für Beein­träch­ti­gungen des Publikumsverkehrs. Die Stadt empfiehlt, in dieser Zeit Vorsprachen im Stadtbüro nach Möglichkeit zu vermeiden und weist darauf hin, dass alter­nativ auch die Verwaltungsaußenstellen in Cappel, Marbach und Wehrda zu den gewohnten Zeiten aufgesucht werden können. Nicht betroffen sind Standesamt, Ausländerbehörde und die anderen Abteilungen im Gebäude im der Frauen­berg­straße.
Marburg
Fragen zum politischen Islam
Noch in den Neunzigern nannte man das Phänomen Fundamentalismus, heute Islamismus oder politischer Islam. Dazu kommen Begriffe wie Jihadismus, Salafisten oder Wahhabismus. Doch wofür stehen sie eigentlich und was sind die Ziele der Islamisten? Diesen Fragen geht der Historiker und Publizist Dr. Oliver M. Piecha in einem Vortrag der Volkshochschule Marburg-Biedenkopf nach. Der Vortrag findet am Dienstag, 24. April, von 19 Uhr bis 21 Uhr im Bürgerhaus in Dautphetal-Dautphe statt.
Der Referent betrachtet den politischen Islam in seiner historischen Ent­wick­lung, die eng mit europäischen Ideen zusammenhängt, und vor dem Kontext der Machtkonstellationen im Nahen und mittleren Osten.
Piecha ist Mitbegründer der deutsch-irakischen Hilfsorganisation WADI e.V. Als Historiker beschäftigt er sich mit der Kultur- und Ideologiegeschichte des frühen 20. Jahrhunderts und scheibt regelmäßig über das Geschehen im Nahen Osten. Der Vortrag findet in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Dautphetal statt. Er wird gebührenfrei angeboten und durch Mittel des vhs-Fördervereins ermöglicht.
Eine vorherige Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen erforderlich, online unter www.vhs.marburg-biedenkopf.de oder unter der Telefonnummer 06461/4127.
 
Marburg
Theaterprojekt für Jugendliche
Der Landkreis veranstaltet ein Theaterprojekt für Kinder und Jugendliche. Der Start ist mit einem Workshop vom 9. bis 13. Mai 2018. Der Workshop richtet sich an junge Menschen ab 12 Jahren und findet in der Jugendherberge in Marburg statt. Die Teilnahme kostet beträgt 35 Euro. Anmeldungen nimmt der Fachdienst Jugendförderung des Landkreises noch bis zum 27. April entgegen.
Das Theaterprojekt umfasst einen fünftägigen Workshop an dessen Ende eine erste Aufführung steht. Weitere Aufführungen sind vor und nach den Sommer­ferien geplant. Geleitet wird der Workshop von dem international erfahrenen Theaterpädagogen Dominik Werner.
"Wir werden kein klassisches Theaterstück einstudieren", erklärt Dominik Werner. "Ich setze die Methode des Forumtheaters ein. Dabei geht es darum, dass die Jugendlichen selbst ein Theaterstück zu einem selbstgewählten jugendrelevanten Thema entwickeln."nMit dem Theaterprojekt werden also keine vorgefertigte Texte oder eine schon fertige Geschichte reproduziert. "Die Jugendlichen werden in den ganzen Prozess einbezogen", so Werner.
Infos zu dem Theaterworkshop gibt es beim Landkreis unter der Telefon­nummer 06421/405-1660 oder unter der Email: jugendfoerderung[at]marburg-biedenkopf.de.
 
Marburg
Kuckuck
Mit den warmen Tagen der letzten Zeit ist der Frühling in Hessen eingekehrt. Deshalb wird auch bald wieder ein bekannter und beliebter Frühlingsbote mit seinem unverwechselbaren Ruf zu hören sein: der Kuckuck. "Um mehr darüber zu erfahren, wie sich der Langstreckenzieher dem Klimawandel anpasst, bitten wir alle Naturfreunde, die ersten Kuckuckrufe im Frühling zu melden", erläutert Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU Hessen, das Ziel der Aktion. Meldungen können direkt auf der Webseite www.kuckuck-hessen.de abgegeben werden.
Viele Frühlingsvögel treffen aufgrund der Klimaerwärmung immer zeitiger in Hessen ein. So sind die ersten Weißstörche in Südhessen bereits am Brüten. Auch die ersten Schwalben sind schon wieder da. Beim Kuckuck, der als Langstreckenzieher in Afrika überwintert, wird bislang angenommen, dass er seine Ankunftszeit noch nicht an den Klimawandel angepasst hat.
Mit der langfristig angelegten Aktion "Wann kommt der Kuckuck?" möchte der NABU Hessen herausfinden, wie der Kuckuck auf die veränderten Lebens­bedingungen durch den Klimawandel langfristig reagiert.