Dienstag, 20. Februar 2018
Marburg
13. Suppenfest
Foto: Pixabay
Das Internationale Suppenfest wird am Samstag, 24. Februar, zum 13. Mal in den Räumen der Richtsberggesamtschule, gefeiert. Mit heimischen Spezialitäten sowie natürlich Suppen aus anderen Ländern lädt der Verein Netzwerk Richtsberg von 17 bis 19 Uhr dazu ein, unter vielen Suppen die beste zu prämieren.
In diesem Jahr reicht das Spektrum von Steckrüben-Suppe mit Walnuss-Honig-Croutons über pinke Solawi-Suppe bis zu "Ribollita Toscana". Natürlich sind auch Klassiker wie Tomaten- und Linsensuppen dabei. Die an den Suppenstationen ausliegenden Suppenporträts geben Auskunft über die regionalen und persönlichen Hintergründe der Rezepte und inspirieren zum Nachkochen.
Über die Siegessuppen stimmen sowohl eine Fachjury als auch die jungen und die erwachsenen Gäste ab. Während zunächst die Fachjury die Suppen verkostet, können die Gäste schon auf dem Vorplatz selbst aktiv werden beim Outdoorkochen oder die von Marburger Gastronomen gespendeten Suppen probieren.
Damit auch Menschen, die sich aktuell keinen Eintritt leisten können, das Internationale Suppenfest besuchen können, gibt es wieder die Aktion "Ich lade ein zur Suppe", bei der Gäste den Eintrittspreis für eine andere Person übernehmen. Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Netzwerk Richtsberg e.V., Telefon 06421-44122.
 
Marburg
Handwerk sehr zufrieden
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Das nord- und mittelhessische Handwerk verzeichnet die stärkste Konjunktur seit Beginn der 90er Jahre. Die Geschäfte laufen seit sieben Jahren außerordentlich gut. Das berichtet die Handwerkskammer in ihrer Jahresbilanz für 2017. Danach setzten die Betriebe insgesamt 8,8 Milliarden Euro um. Das waren 290 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Das Umsatzwachstum betrug 3,4 Prozent. Das Plus bei den Beschäftigten war weniger stark ausgeprägt und lag bei 0,5 Prozent. Das entspricht 500 neuen Stellen. Am Jahresende 2017 waren damit insgesamt 91500 Menschen im nord- und mittelhessischen Handwerk beschäftigt. Allerdings hätten viele Betriebe gern mehr Personal eingestellt, blieben bei ihrer Suche jedoch erfolglos.
Vor allem die wirtschaftlich stärksten Gewerbegruppen des Handwerks meldeten erneut rekordverdächtige Zahlen bei Geschäftslage, Umsatz und Auftragsreserven. Zugmaschine der dynamischen Entwicklung blieben das Baugewerbe und die industriellen Zulieferer. Auch die Gesundheitshandwerke waren mit dem Jahr sehr zufrieden. Einzig die Kfz-Handwerker zeigten angesichts der "Diesel-Diskussion" weniger Begeisterung. Für das Jahr 2018 wird ein weiteres Umsatzwachstum von drei Prozent erwartet.
 
Marburg
Detektivarbeit
Foto: Kronenberg
Die Volkshochschule des Landkreises lädt Nachwuchskriminalisten ins Chemikum ein: Am Samstag, 17. Februar, können angehende Detektive, Kriminaltechniker und solche, die es werden wollen, in der Zeit von 15 bis 17 Uhr im Krimilabor des Marburger Chemikums (Bahnhofstraße 7) lernen, wie sich Spuren analysieren so Fälle lösen lassen.
Die Teilnehmenden erhalten ihren eigenen fiktiven Kriminalfall und haben an diesem Nachmittag die Gelegenheit, sich unter Anleitung im Labor den "Tatortspuren" zu widmen und den Fall mit Hilfe der Chemie zu lösen. Ob Fingerabdrücke, Bodenrückstände oder gar Blutspuren – mit Geschick und Kombinationsgabe wird der Täter überführt. Der kurzweilige Krimi-Spaß eignet sich für Kinder ab 9 Jahren mit aber auch ohne Begleitung Erwachsener.
Die Teilnahmegebühr beträgt 7,50 Euro pro Person (Familienpreis ab vier Teilnehmenden: 24,00 Euro). Die Volkshochschule (vhs) des Landkreises Marburg-Biedenkopf bittet um eine vorherige Anmeldung: online unter www.vhs.marburg-biedenkopf.de oder telefonisch bei der vhs-Geschäftsstelle Marburg Land unter der Telefonnummer 06421/405-6710.
Marburg
Studienwahl auf den Punkt
Im neuen Projekt "Philipps Online Orientation for INTernational Students" (POINT) entwickelt die Philipps-Universität Marburg ein Online-Portal zur Studienorientierung und Selbsteinschätzung, das speziell auf die Bedürfnisse ausländischer Studieninteressierter zugeschnitten ist. Als einzige hessische Hochschule erhält die Philipps-Universität hierfür vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) eine Förderung von 180.000 Euro im Rahmen des Stipendien- und Betreuungsprogramms "STIBET". Das Projekt POINT wird für eine Laufzeit von drei Jahren gefördert.
Das Programm STIBET fördert innovative Modellprojekte, die einen Beitrag zur Verbesserung des Studienerfolgs ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen leisten. "Mangelnde Orientierung im deutschen Hochschulsystem und Kommunikationsprobleme aufgrund von Sprachbarrieren machen den Einstieg ins Studium häufig zu einem Hindernisrennen und führen zu Frustration", sagt Projektkoordinatorin Christina Fischer vom Dezernat Studium und Lehre. "Anhand von Interessens- und Erwartungsabfragen wird innerhalb der Plattform ein Feedback mit individuellen Empfehlungen und Beratungsangeboten für die Studieninteressierten zusammengestellt." Weitere Elemente des Portals sollen Online-Lernmodule zur fachsprachlichen (Weiter-)Qualifizierung sein, die am Sprachenzentrum der Universität Marburg entwickelt werden.
 
Hessen
Auf ins Elbsandsteingebirge
In den Osterferien veranstaltet die Naturschutzjugend (NAJU) Hessen vom 24. bis 29.3. eine Jugendfreizeit im Elbsandsteingebirge. 22 Jugendliche ab 12 Jahren können bei Exkursionen den Nationalpark Sächsische Schweiz und seine Umgebung erkunden. Neben jeder Menge Spaß und imposanten Eindrücken soll dabei auch Wissenswertes zu Naturschutz vermittelt und die Kulturstadt Dresden besucht werden.
Die Teilnehmer der Jugendfreizeit reisen gemeinsam mit dem Zug an und sind in einem Selbstversorgerhaus in der Sächsischen Schweiz untergebracht. Von dort aus wird im Zuge verschiedener Exkursionen und Aktionen die Umgebung erkundet. Zum Programm zählen Wanderungen durch die Wälder des Elbsandsteingebirges, ein Besuch der Felsenburg Neurathen oder ein Ausflug in die sächsische Landeshauptstadt Dresden. Das für seine außergewöhnlichen Gesteinsformationen berühmte und durch seine Vielseitigkeit ökologisch besonders wertvolle Gebiet verspricht dabei fantastische, unvergessliche Eindrücke. In Dresden gibt es zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten und das schöne Elbufer zu erkunden. Gewürzt wird das Ganze mit tollen, gemeinschaftlichen Aktionen, die Spaß und Geselligkeit versprechen. Darüber hinaus wird natürlich genügend Freizeit zur Verfügung stehen, um zusammen zu kochen, zu musizieren oder abends am Lagerfeuer zu sitzen.
Teilnehmen können Jugendliche ab 12 Jahren. Der Teilnahmebetrag beträgt 290,- Euro inkl. Verpflegung und Übernachtung. Anmelden unter www.naju-hessen.de.