Freitag, 19. Januar 2018
Marburg
Gesundheitstag am Richtsberg
Beim 3. Richtsberger Gesundheitstag unter dem Motto "Gesunde Menschen, gesunde Stadt" am Samstag, 27. Januar, geht es um Ernährung, Adipositas und Diabetes. Das Wissenschafts- und Kulturkomitee des Islamischen Kulturvereins Hadara lädt unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Thomas Spies in Zusammenarbeit mit der "Gesunden Stadt" Marburg, den Hausärzten und der AG Gemeinwesenarbeit am Richtsberg alle Interessierten wieder zu Vorträgen und Workshops ein. Im Mittelpunkt stehen praktische und alltagstaugliche Tipps zu den Themen Ernährung, Diabetes und Übergewicht. Unter der Leitung des Anästhesisten und Notfallarztes Markus Spies werden Erste-Hilfe-Übungen angeboten. Dazu gibt es Blutdruck- und Blutzuckermessungen oder auch Lungenfunktionstests. Ärztinnen und Ärzte sowie Apotheker stehen den Besucherinnen und Besuchern als Ansprechpartnerinnen und -partner für alle Fragen rund um die Schwerpunktthemen des Tages zu Verfügung. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr in der Richtsberg-Gesamtschule, Karlsbader Weg 3. Der Gesundheitstag endet gegen 19 Uhr.
 
Marburg
Gleiche Chancen für alle
Foto: Stadt
Marburg, Patricia
Grähling
Die UN-Behinderten­rechts­konvention formuliert die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebenssituationen als Ziel der Weltgemeinschaft. Das hat sich auch die Stadt Marburg zum Ziel gesetzt und Anfang 2017 einen Aktionsplan zur Stärkung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen vorgestellt. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die Stadt Marburg dafür nun schriftlich gewürdigt.
Damit lobt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales das umfangreiche Handelskonzept zur Stärkung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Das Konzept hat OB Thomas Spies zusammen mit der Sozialplanung der Stadt und den Mitgliedern der ver­ant­wort­lichen Projektgruppe zu Beginn des vergangenen Jahres vorgestellt.
Zurzeit wird die Dokumentation des Umsetzungsprozesses aktualisiert und mit Stand Frühjahr 2018 veröffentlicht. Der Aktionsplan und der Umsetzungsstand sind auf der Internetseite der Stadt unter: www.marburg.de/teilhabe abrufbar.
 
Marburg
Endspurt
Wer seine Hecken und Sträucher jetzt stutzt, kommt brütenden Vögeln nicht in die Quere. Außerdem lassen sich die Gehölze in den Wintermonaten besser zurückschneiden. Darauf weist die Untere Naturschutzbehörde von Marburg hin. Sie bittet alle Grundstückseigentümer, Gehölze bis spätestens Ende Februar zu schneiden.
Sträucher, Gebüsche und Hecken sind wichtige Lebensräume für viele Tierarten. Amseln, Grünfinken, Rotkehlchen und andere Vogelarten verstecken sich gern in dichtem Gestrüpp – ebenso Kleintiere wie etwa Igel. Dort ziehen sie auch ihren Nachwuchs groß. Deswegen ist es in Deutschland verboten, Hecken und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September stark zurückzuschneiden oder gar zu entfernen. Das regelt das Bundesnaturschutzgesetz. Möglich sind nur Pflegeschnitte oder das Entfernen einzelner Äste – sofern brütende Tiere nicht gestört werden.
Fragen und Informationen zum Heckenschnitt sowie Tipps zur Förderung der Artenvielfalt im eigenen Garten gibt die Untere Naturschutzbehörde unter der Telefonnummer 06421/201-1708, naturschutz[at]marburg-stadt.de.
Marburg
Musikförderung
Der Landkreis Marburg-Biedenkopf fördert auch in diesem Jahr wieder Chöre und Bläsergruppen bei Projekten, Fortbildungen und in der Jugendarbeit. Bis Ende März können die Anträge gestellt werden.
Chöre und Bläsergruppen im Landkreis können vor allem bei herausragenden Projekten, in der Jugendarbeit sowie bei Qualität verbessernden Maßnahmen, wie etwa Stimmbildungs- und Weiterbildungsseminare gefördert werden. Sängerkreise, Sängerbünde und Kirchen erhalten eine Sockelförderung. Chöre und Bläsergruppen werden in Rahmen einer Projektförderung unterstützt. Dadurch sollen alle Gruppen die Möglichkeit erhalten, bei besonderen Aktivitäten, die über das übliche Maß hinausgehen, finanziell gefördert zu werden.
Wichtig dabei ist, dass es sich um eine zukünftige Maßnahme handelt und je Maßnahme Ausgaben in Höhe von mindestens 200 Euro erreicht werden.
Der Antrag ist im Internet über die Homepage des Landkreises auf folgendem Weg zu beziehen: www.marburg-biedenkopf.de in der Rubrik Kultur/Chor­wesen. Ein Finanzierungsplan, aus dem alle projektbezogenen Einnahmen und Ausgaben ersichtlich sind, ist dem Antrag beizufügen.
Eine Fachjury entscheidet voraussichtlich im April oder Mai über die Förderung.
 
Marburg
Preisträger gesucht
Die Von Behring-Röntgen-Stiftung verleiht auch in diesem Jahr Nach­wuchs­preise an junge Wissenschaftler. Prämiert werden herausragende medizinische Forschungsarbeiten an der Philipps-Uni­ver­si­tät und der Justus-Liebig-Uni­ver­si­tät in Gießen. Die Nach­wuchs­preise sind mit einem Preisgeld von jeweils bis zu 5.000 Euro dotiert.
Bis zum 15. März können Instituts- oder Arbeitsgruppenleiter ihre Vorschläge bei der in Marburg ansässigen Medizinstiftung einreichen. Den Bewerbungen sollte ein Lebenslauf, Schriftenverzeichnis sowie ein Empfehlungsschreiben beigefügt sein. Bewerber dürfen nicht älter als 35 Jahre sein, Eigenbewerbungen sind nicht möglich. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine fünfköpfige Jury aus Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung.
 
Marburg
Japanische Kalligraphie
In der Volkshochschule Marburg findet am Sonntag, 21. Januar, ein Kurs in japanischer Kalligrafie statt. Der Kurs beginnt um 15 und dauert bis 17.15 Uhr. Die erste Kalligraphie-Stunde im neuen Jahr, Kakizome genannt, hat in Japan eine besondere Tradition. Sumire Seya, eine Kalligraphie-Meisterin, gestaltet den Nachmittag gemeinsam mit verschiedenen Kursleiterinnen für Japanisch für alle, die schon etwas Grundkenntnisse in Japanisch haben.
Neben der Gebühr in Höhe von 8,40 Euro entstehen Materialkosten von drei Euro. Informationen gibt es bei der Volkshochschule Marburg unter 06421/201-1464.