Freitag, 19. Oktober 2018
Marburg
Justizministerin würdigt Jahn
Zum 20. Todestag von Gerhard Jahn spricht die Bundes­justiz­ministerin Katharina Barley am Samstag, 20. Oktober, im Erwin-Piscator-Haus.
Der Marburger Ehrenbürger und ehemalige Bundes­justiz­minister Gerhard Jahn war am 20. Oktober 1998 gestorben. Sein Engagement für Marburg, die Bundesrepublik und be­son­ders für die Gleichstellung der Geschlechter ist bis heute Vor­bild und Auftrag für nachfolgende Generationen.
An Gerhard Jahns Wirken im Bereich Justiz wird seine Amtsnachfolgerin, Bun­des­justiz­ministerin Katarina Barley, unter dem Titel "Der Aufbruch zu gleichen Rechten" am 20. Oktober um 10 Uhr im EPH erinnern. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit Prof. Joachim Hofmann-Götting (Staatssekretär a.D. und Oberbürgermeister von Koblenz a.D.), Prof. Dr. Hubert Kleinert (MdB a.D.) und Dr. Gerd Dahlmanns (Bürgermeister a.D.) statt. Die Moderation übernimmt Brigitte Bohnke.
 
Marburg
Endspurt zur Landtagswahl
Die Landtagswahlen und die Volksabstimmung über 15 Gesetze zur Änderung der Hessischen Verfassung stehen bevor: Hessen wählt am Sonntag, 28. Ok­to­ber. Rund 700 ehrenamtliche Wahlhelfer sind in den 74 Wahlbezirken der Stadt am 28. Oktober im Einsatz, um Stimmzettel auszugeben und nach Schließung der Wahllokale die Stimmen auszuzählen.
Wer am Wahltag verhindert ist, in seinem Wahllokal an der Urnenwahl teil­zu­nehmen, hat bereits jetzt die Möglichkeit seine Stimmen abzugeben. Im Erd­ge­schoss des Rathauses ist seit einigen Wochen das Wahlamt eingerichtet. Dort können alle Wahlberechtigten Wahlschein und Briefwahlunterlagen unter Vor­lage eines amtlichen Ausweises persönlich beantragen. Wer möchte, kann den Stimmzettel direkt vor Ort in einer Wahlkabine ausfüllen. Das Wahlamt ist Montag bis Mittwoch von 8 bis 16 Uhr geöffnet, Donnerstag von 8 bis 18 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr. Am Freitag, 26. Oktober, hat das Wahlamt bis 13 Uhr geöffnet.
Die Briefwahlunterlagen können auch schriftlich angefordert werden – entweder mit dem Antragsformular auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung oder mit einem formlosen schriftlichen Antrag per Brief, Postkarte, Telegramm, Telefax oder E-Mail unter Angabe des Vor- und Familiennamens, Geburtsdatum und Anschrift an: Magistrat der Universitätsstadt Marburg, Wahlamt, Rathaus, Markt 1, 35037 Marburg. Außerdem können die Briefwahlunterlagen online über einen Button auf der Startseite der Homepage der Stadt Marburg unter www.marburg.de beantragt werden.
 
Marburg
Marburger Literaturpreis
Die Stadt Marburg und das Marburger Lesefest suchen schreib­freudige, kreative Jugendliche, die beim Wettbewerb um den neuen Marburger Literaturpreis mitmachen wollen. Junge Autorinnen und Autoren zwischen 14 und 18 Jahren können sich mit ihrer Kurzgeschichte bis Kurzgeschichte bewerben – bis zum 1. Dezember.
Oberbürgermeister und Kulturdezernent Thomas Spies hatte den neuen Literaturpreis für Jugendliche angeregt. Ausgelobt wird der Preis gemeinsam von der Stadt und dem Marburger Lesefest des Vereins Schulkultur. Auf städtischer Seite betreuen die Fachdienste Kultur und Jugendförderung den Wettbewerb. Dotiert ist der neue Literaturpreis mit Wertgutscheinen für Bücher, Kino, Konzerte und mehr im Wert von 300 Euro (1. Platz), 200 Euro (2. Platz) und 100 Euro (3. Platz).
Mitmachen können alle 14- bis 18-Jährigen, die zurzeit eine Marburger Schule besuchen. Die jungen Autorinnen und Autoren können eine Kurzgeschichte einreichen, die maximal 20.000 Zeichen, beziehungsweise höchsten sieben Seiten lang ist. Das Thema der Geschichte ist freigestellt. Die Geschichte kann entweder per Mail an literaturpreis[at]marburger-lesefest.de oder per Post an Marburger Lesefest, c/o Schulkultur e.V., Postfach 200 506, 35017 Marburg, eingereicht werden.
Eine Fachjury wählt die drei besten Geschichten aus, die dann im Februar 2019 vorgestellt und prämiert werden.
Weitere Infos: www.marburger-lesefest.de/literaturpreis.
Marburg
Neuer Geschäftsführer
Die Marburger Stadtwerke haben einen dritten Geschäfts­führer. Holger Armbrüster, bisheriger Bereichsleiter Kunden­service, Vertrieb und Handel der Stadtwerke, hat am 1. Ok­to­ber die Stelle angetreten.
"Die Stadtwerke Marburg haben ihre Geschäftstätigkeit in den vergangenen Jahren erfolgreich vergrößert und konnten auch die Umsatzerlöse erheblich steigern – von 2007 bis 2017 um rund 40 Prozent, betonte Stadtwerke-Geschäftsführer Norbert Schüren. "Dieses bedeutende Wachstum erforderte die Einrichtung einer weiteren Geschäftsführerstelle. Mit Holger Armbrüster wird ein erfahrener Experte der Energiebranche für die Stadtwerke an verantwortlicher Stelle tätig. Ich wünsche Herrn Armbrüster in seiner neuen Funktion viel Erfolg und danke ihm zugleich für die bisherige erfolgreiche und angenehme Zusammenarbeit, die von seiner hohen Fachkompetenz und seinem persönlichen Engagement geprägt war", so Schüren.
Der 42-Jährige Armbrüster ist seit 2008 Bereichsleiter der Stadtwerke und dort verantwortlich für Vertrieb, Beschaffung, Kundenservice und Marketing. 2014 wurde er zudem Geschäftsführer der Stadtwerke-Tochter Marburger Ent­sor­gungs-GmbH und seit diesem Jahr Geschäftsführer der neu gegründeten Stadtwerke-Tochter Marburger Kommunalentsorgungs-GmbH. Armbrüster war weiterhin maßgebend am Aufbau der bundesweiten Vertriebsgesellschaft fünfwerke GmbH & Co KG zur Gas- und Strombelieferung von Haushalts- und Gewerbekunden beteiligt. Seit November 2017 ist er als Geschäftsführer für das Unternehmen verantwortlich.
 
Marburg
Nachhaltigkeit im Diskurs
Foto: Robert
Gortana
"Wie kann Gemeinwohlökonomie Nachhaltigkeit in Hessen fördern?" ist das Thema von Wirtschaftspublizist und Attac-Aktivist Christian Felber bei seinem Vortrag am Montag, 22. Oktober um 20 Uhr im Erwin-Piscator-Haus. Felber ist im Vorfeld der Regionalkonferenz "Nachhaltig handeln" in Marburg eingeladen. Nach seinem Vortrag diskutiert er mit den fünf Marburger Kandidatinnen und Kandidaten für den Hessischen Landtag: Jan Schalauske (Die Linke), Handan Özgüven (SPD), Angela Dorn (Bündnis 90/ Die Grünen), Lisa Freitag (FDP), Dirk Bamberger (CDU). Es moderiert Josef Rother, der Koordinator der Gemeinwohlökonomie-Regionalgruppe Lahn-Eder.