Dienstag, 20. Februar 2018
Editorial | 8. Februar 2018

Liebeserklärung

Naturwunder Erde – Foto: Greenpeace-Mauthe

Für seine Fotoshow "Naturwunder Erde" ist er zweieinhalb Jahre um die ganze Welt gereist: Markus Mauthe hat die Spuren wilder Tiere in der Serengeti ver­folgt, Eisbären und Walrosskolonien in Spitzbergen fotografiert, sich durch den Amazonas-Regenwalds gekämpft und mit schwerer Fotoausrüstung Kletter­partien im Himalaya gemacht.

Sein Ziel: Die ökologische Vielfalt des Planeten mit der Kamera festzuhalten. Denn der Fotograf und Umweltaktivist ist überzeugt, dass die Zeit drängt. "Es ist nicht mehr fünf, sondern zwei vor Zwölf, die Menschheit muss ihren Lebens­stil jetzt ändern", sagt er. Seit er 2003 die Zusammenarbeit mit Greenpeace begann, gibt Mauthe seiner Arbeit als Botschafter für den Naturschutz einen tieferen Sinn: "Ich will zeigen, dass in unserer globalisierten Welt alles mit allem zusammenhängt, und dass es uns in Deutschland eben nicht egal sein kann, wenn in Brasilien ein Baum umfällt."

Der Fotograf formuliert mit seinen Bildern eine Liebeserklärung an die Erde und will für noch intakte Lebensräume und deren Bewohner begeistern. Am Dienstag, 13. Februar macht er das in seiner Show in Marburg, mehr über "Naturwunder Erde" im Thema der Woche.

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Foto: Stefan
Erdmann
Island

In seiner sensiblen Lichtbildshow entführt Filmemacher und Fotograf Stefan Erdmann nach Island. Erdmanns Reportage zählt zu den hochwertigsten Island-Reportagen weltweit. Stefan Erdmann ist mehr als 30.000 Kilo­meter in allen Regionen Islands mit dem Geländewagen unterwegs gewesen, ist hunderte Kilo­meter in einem Leichtflugzeug über die Insel geflogen und hat auch zu Fuß das Hochland erwandert. Hierbei hat er die "Insel aus Feuer und Eis" in manch atemberaubenden und sagenhaften Momenten intensiv erlebt.
Di 20.2. | 19.30 Uhr | Marburg | KFZ
 
Tipp der Woche

Foto: Waggon-
halle
Lucy van Kuhl

Ihr Programmm "Fliegen mit Dir ist lustig" ist "wat fürs Herz", findet Lieder­macherin und Kabarettistin Lucy van Kuhl. In Moderationen und Liedern kommentiert sie typische Alltagssituationen und Menschliches, ist ganz nah am Publikum, das zwei Stunden lang in ihre Welt eintaucht. Dabei erzählt sie von Konzertreisen mit der Deutschen Bahn und von Kreuzfahrten, besingt die Berliner Bio-Gesellschaft oder die Sehnsucht von Herrn Schmidt. Die Problematik eines keimfreien Toilettengangs im ICE beschäftigt sie ebenso wie die melancholische Betrachtung eines Schulfreundes im Café – Themen einer jungen Großstädterin, messerscharf beobachtet und auf liebe­volle Art seziert.
Mo 19.2. | 20 Uhr | Marburg | Waggonhalle
 
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