Dienstag, 23. Oktober 2018
Editorial | 8. Februar 2018

Liebeserklärung

Naturwunder Erde – Foto: Greenpeace-Mauthe

Für seine Fotoshow "Naturwunder Erde" ist er zweieinhalb Jahre um die ganze Welt gereist: Markus Mauthe hat die Spuren wilder Tiere in der Serengeti ver­folgt, Eisbären und Walrosskolonien in Spitzbergen fotografiert, sich durch den Amazonas-Regenwalds gekämpft und mit schwerer Fotoausrüstung Kletter­partien im Himalaya gemacht.

Sein Ziel: Die ökologische Vielfalt des Planeten mit der Kamera festzuhalten. Denn der Fotograf und Umweltaktivist ist überzeugt, dass die Zeit drängt. "Es ist nicht mehr fünf, sondern zwei vor Zwölf, die Menschheit muss ihren Lebens­stil jetzt ändern", sagt er. Seit er 2003 die Zusammenarbeit mit Greenpeace begann, gibt Mauthe seiner Arbeit als Botschafter für den Naturschutz einen tieferen Sinn: "Ich will zeigen, dass in unserer globalisierten Welt alles mit allem zusammenhängt, und dass es uns in Deutschland eben nicht egal sein kann, wenn in Brasilien ein Baum umfällt."

Der Fotograf formuliert mit seinen Bildern eine Liebeserklärung an die Erde und will für noch intakte Lebensräume und deren Bewohner begeistern. Am Dienstag, 13. Februar macht er das in seiner Show in Marburg, mehr über "Naturwunder Erde" im Thema der Woche.

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
Di 23.10. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
Tipp der Woche

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
Di 23.10. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
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