Dienstag, 19. Februar 2019
Thema der Woche | 8. Februar 2018

Eine Weltreise voller Bilder

Multivisionsshow "Naturwunder Erde" am 13.2. im Audimax
Foto: Greenpeace-Mauthe

Die Erde im Porträt: In seiner aktuellen multimedialen Fotoshow im Auftrag von Greenpeace nimmt der Fotograf Markus Mauthe sein Publikum mit auf eine Reise zu den beeindruckendsten Naturlandschaften unseres Planeten. Ziel des Projektes ist es, die Vielfalt des Planeten mit der Kamera festzuhalten und exemplarisch alle relevanten Lebensräume im Wasser, Wald, Grasland und Gestein sowie deren Verflechtungen untereinander zu zeigen.

So fängt Mauthe die tanzenden Nordlichter über Kanadas Nadelwäldern ein, verursacht eine Gänsehaut beim Anblick der Gletscher, Eisbären und Wal­ross­kolonien Spitzbergens, porträtiert wundersame Kalkskulpturen der ägyptischen Weißen Wüste und heftet sich an die Hufe und Pfoten wilder Tiere in der Seren­geti.

Mit der Kamera in ursprünglicher Wildnis zu arbeiten, bedeutet für ihn pures Glück. Der leidenschaftliche Fotograf und Naturschützer sagt selbst: "Wer mit offenen Augen reist, dem können die Probleme der Erde nicht entgehen – und wer mit dem Herzen unterwegs ist, dem können sie nicht egal sein". Seit er 2003 die Zusammenarbeit mit Greenpeace begann, gibt Markus Mauthe seiner Arbeit als Botschafter für den Naturschutz einen tieferen Sinn. In seinen Bildern hält er die Vielfalt und Schönheit unserer Erde fest und möchte den Menschen auch Zusammenhänge aufweisen.

Dabei ist ihm für das perfekte Foto kein Berg zu hoch, kein Wasser zu tief, kein Dschungel zu undurchdringbar.

So kämpfte er sich im Norden von Gabun in Zentralafrika durch ein Gebiet, in dem zuvor noch kein Mensch war. "Sechzehn Tage waren wir unterwegs in bis dato unberührten Wäldern. Tagelang mussten wir mit der Machete kleine Schneisen ins dichte Unterholz schlagen, um überhaupt vorwärts zu kommen", erinnert sich Mauthe. Temperaturen über 40 Grad Celsius, Insekten, offene Wunden an Füßen und Beinen und das Gift von acht Wespenarten im Körper – das war der Fotografen-Alltag." Aber der Blick von den Inselbergen auf den unberührten Urwald, der bis zum Horizont reichte, hat für alle Strapazen entschädigt", sagt Mauthe.

In Marburg präsentiert Markus Mauthe seine Live-Fotoshow am Dienstag, 13. Februar, um 19.30 Uhr im Audimax. Der Eintritt ist frei.

Markus Mauthe,
Jahrgang 1969, der aus Friedrichshafen am Bodensee stammt, wurde sein Faible für die Kunst des Fotografrierens bereits in die Wiege gelegt. Er entstammt einer Fotografenfamilie und ließ sich zum Industrie- und Werbefotografen ausbilden. Seit er eine Kamera halten kann, hatte er bereits einen Traum, der ihn bis heute immer wieder aufs Neue antreibt: die Erde in ihrer atemberaubenden Schönheit zu portraitieren. Dazu kam ein Faible für fremde Länder, Abenteuer und Reisen. Bereits mit 17 Jahren bereiste er zum ersten Mal den afrikanischen Kontinent, mit 20 durchquerte er Neuseeland mit dem Fahrrad. Bereits hier enstand seine erste Diashow – und die dauerhafte Liebe zur Naturfotografie war entfacht.

pe/kro

Tipp des Tages

Pericopes +1

Foto: Jeff Sales
..., 2007 von Emi Vernizzi und Alessandro Sgobbio ur­sprüng­lich als Saxophon-Klavierduo gegründet und 2014 vom ame­rikanischen Schlagzeuger Nick Wight komplettiert, be­dienen einer neuen, von der alternativen Popkultur der letzten Jahr­zehnte inspirierten musikalischen Palette: dynamische Grooves, ein klarer Fokus auf Rhythmen, Rhodes-Piano-Sounds und elektronische Effekte veredeln die kom­po­si­to­rischen Kunstgriffe der Band ohne die akustische Feinheiten zu überdecken. Musiker wie David Bowie, Prince, Chuck Berry oder Lemmy Kilmister setzten immer neue musikalische Trends, überschritten stilistische Grenzen, sprengten einengende Rahmen und prägten mit ihrem Schaffen auch die musikalischen Visionen von Emi, Alex und Nick. Im Geist dieser musikalisch offenen Sound­welten verbinden Pericopes +1 eine Vielzahl von Stimmungen, Stilen und ästhetischen Qualitäten, die dem Zuhörer Freiraum für eigene Interpretationen lassen.
Di 19.2. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
Tipp der Woche

Studieren­den-Big­Band

Foto: Theresa
Reusch
Keinen Bock mehr auf Kälte & Co? Die Studierenden-BigBand Marburg holt ihr Publikum aus der trostlosen Jahreszeit. Statt kalten Füßen gibt es eine kochende Stim­mung, statt stän­di­gem Grau bunte Eindrücke und statt der immer gleichen Radio­musik endlich "What is Hip?" – Jazz Swing Funk". Bläser, Rhythmus und Gesang verschieben die Maßstäbe für heiße Musik noch weiter nach oben, mit Stücken wie "The Jazz Police", "Feeling Good" und "What is Hip" schwingt die Band sich unter ihrem Leiter Dirk Kunz am 20. Februar 2018 zu Höchst­leis­tungen auf und lässt mit ihrer Per­for­mance den Schnee tauen, nämlich am
Mi 20.2. | 20 Uhr | Marburg | KFZ
 
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