Dienstag, 11. Dezember 2018
Thema der Woche | 8. Februar 2018

Eine Weltreise voller Bilder

Multivisionsshow "Naturwunder Erde" am 13.2. im Audimax
Foto: Greenpeace-Mauthe

Die Erde im Porträt: In seiner aktuellen multimedialen Fotoshow im Auftrag von Greenpeace nimmt der Fotograf Markus Mauthe sein Publikum mit auf eine Reise zu den beeindruckendsten Naturlandschaften unseres Planeten. Ziel des Projektes ist es, die Vielfalt des Planeten mit der Kamera festzuhalten und exemplarisch alle relevanten Lebensräume im Wasser, Wald, Grasland und Gestein sowie deren Verflechtungen untereinander zu zeigen.

So fängt Mauthe die tanzenden Nordlichter über Kanadas Nadelwäldern ein, verursacht eine Gänsehaut beim Anblick der Gletscher, Eisbären und Wal­ross­kolonien Spitzbergens, porträtiert wundersame Kalkskulpturen der ägyptischen Weißen Wüste und heftet sich an die Hufe und Pfoten wilder Tiere in der Seren­geti.

Mit der Kamera in ursprünglicher Wildnis zu arbeiten, bedeutet für ihn pures Glück. Der leidenschaftliche Fotograf und Naturschützer sagt selbst: "Wer mit offenen Augen reist, dem können die Probleme der Erde nicht entgehen – und wer mit dem Herzen unterwegs ist, dem können sie nicht egal sein". Seit er 2003 die Zusammenarbeit mit Greenpeace begann, gibt Markus Mauthe seiner Arbeit als Botschafter für den Naturschutz einen tieferen Sinn. In seinen Bildern hält er die Vielfalt und Schönheit unserer Erde fest und möchte den Menschen auch Zusammenhänge aufweisen.

Dabei ist ihm für das perfekte Foto kein Berg zu hoch, kein Wasser zu tief, kein Dschungel zu undurchdringbar.

So kämpfte er sich im Norden von Gabun in Zentralafrika durch ein Gebiet, in dem zuvor noch kein Mensch war. "Sechzehn Tage waren wir unterwegs in bis dato unberührten Wäldern. Tagelang mussten wir mit der Machete kleine Schneisen ins dichte Unterholz schlagen, um überhaupt vorwärts zu kommen", erinnert sich Mauthe. Temperaturen über 40 Grad Celsius, Insekten, offene Wunden an Füßen und Beinen und das Gift von acht Wespenarten im Körper – das war der Fotografen-Alltag." Aber der Blick von den Inselbergen auf den unberührten Urwald, der bis zum Horizont reichte, hat für alle Strapazen entschädigt", sagt Mauthe.

In Marburg präsentiert Markus Mauthe seine Live-Fotoshow am Dienstag, 13. Februar, um 19.30 Uhr im Audimax. Der Eintritt ist frei.

Markus Mauthe,
Jahrgang 1969, der aus Friedrichshafen am Bodensee stammt, wurde sein Faible für die Kunst des Fotografrierens bereits in die Wiege gelegt. Er entstammt einer Fotografenfamilie und ließ sich zum Industrie- und Werbefotografen ausbilden. Seit er eine Kamera halten kann, hatte er bereits einen Traum, der ihn bis heute immer wieder aufs Neue antreibt: die Erde in ihrer atemberaubenden Schönheit zu portraitieren. Dazu kam ein Faible für fremde Länder, Abenteuer und Reisen. Bereits mit 17 Jahren bereiste er zum ersten Mal den afrikanischen Kontinent, mit 20 durchquerte er Neuseeland mit dem Fahrrad. Bereits hier enstand seine erste Diashow – und die dauerhafte Liebe zur Naturfotografie war entfacht.

pe/kro

Tipp des Tages

Foto: Janine
Guldener
Andreas Rebers

Onkel Andi kommt, um mit dem Publikum Weihnachten zu feiern. Und er kommt nicht allein. Und Andreas Rebers bringt viele Freunde mit: den niedersächsischen Fliesenleger, Frau Flüchtling aus Syrien, Paddy O'Shonassey aus Irland und jede Menge Clowns, die uns das Leben schwer machen wollen. Aber es sollen auch selbst geschriebene Weihnachtslieder ge­schmet­tert werden, an die Kunst der Fuge von J.S. Bach er­in­nert und gute Fragen gestellt: Warum gibt es im Christentum nur Be­sche­rung und keine Beschneidung? Stimmt es, dass Salafisten in Deutschland Weih­nachts­geld bekommen und es sogar annehmen, ohne, dass sie sich in ihren religiösen Gefühlen verletzt fühlen? Was wollen die Deutschen an den Feier­tagen wirklich? Weihnachten, das ist das Fest der Liebe, aber es wird eben auch zum Showdown für Junggesellen und Kleinfamilien, die sich in der Welt des Konsums nicht mehr zurechtfinden. Hier hilft oft nur ein gut gemachter Exor­zis­mus, und genau der wird an diesem Abend stattfinden. "Weihnachten mit Onkel Andi", eine kabarettistische Betrachtung des Weihnachtsfestes, wird beschert
Di 11.12. | 20 Uhr | Marburg | KFZ
 
Tipp der Woche

Foto: Tim Ilskens
Jan Weiler

Inzwischen unterhält es seine Umwelt gleich in zweifacher Ausfertigung: Während Carla den Führerschein macht und mit ihrem Vater über die Preise von WG-Zimmern debattiert, hat sich Nick zum Parade-Exemplar entwickelt. Das männliche Pubertier besticht durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Be­geis­te­rungs­fähig­keit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik. Er wächst wie entfesselt und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen. Natürlich spielt im dritten Teil von Jan Weilers Pubertier-Saga "Und ewig schläft das Pubertier" die Liebe eine immer größer werdende Rolle sowie Haut­un­reinheiten. Im Pubertierlabor werden über einen möglichen Zusammenhang beider Phänomene Mutmaßungen angestellt sowie über all die anderen großen und kleinen Hervorbringungen der Pubertät. Es geht zudem um Urlaub, Schule, schlechte Vorbilder und gute Einflüsse. Und um die Frage, wann diese ver­fluch­te Pubertät eigentlich aufhört ...
Mi 12.12. | 20 Uhr | Marburg | Waggonhalle
 
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