Dienstag, 26. März 2019
Editorial | 10. Januar 2019

Ausgeforscht

Online-Angriff aus dem Vogelsberg – Foto: Pixabay

Schnee ist bislang in Marburg zwar Mangelware, aber immerhin kommt der Winter ins KFZ. Dort beschäftigen sich am 17. Januar die Science Busters mit der Wissenschaft in der Serie Game of Thrones. Das Wiener Wissenschaftskabarett kümmert sich um Zombis, Eismauern und Drachen und will Wissenschaft auf hohem Niveau präsentieren, die Spaß macht. Denn: "Wenn man die Forschung nicht weitererzählt, bringt die ganze Forschung nichts", sagt Science Busters-Mitglied Florian Freistetter. Im Express-Interview erklärt der Astronom, der auch Deutschlands erfolgreichster Wissenschaftsblogger ist, wie er mit einem Astrologen diskutieren würde und warum sich die Wissenschaft positionieren und aktuell ins Politikgeschäft einmischen muss.

Kommen wir von der Wissenschaftskommunikation zu den schönen neuen Medien: Der Aufreger war diese Woche der Online-Angriff auf Politiker und Prominente. Das BKA hat schnell einen 20-jährigen Schüler aus Mittelhessen als Täter ausgemacht.

Ausgerechnet aus dem beim Breitbandausbau noch lückenhaften Vogelsberg soll der Hacker stammen, der mutmaßlich Hunderte Politiker, Prominente und Journalisten ausspioniert hat. "Und was könnten wir Vogelsberger alles leisten, wenn man uns endlich Glasfaserkabel geben würde!", feixt da ein Alsfelder auf Facebook.

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Japanic

Foto: J.I.M.
Aki Takase, preisgekrönte Pianistin und Komponistin, zeigt mit ihrem neuen Quintett Japanic, dass Jazz nichts von seiner Dynamik, Spielfreude und Spaß verloren hat. Mit ihren jungen Kollegen Daniel Erdmann am Saxophon, DJ Illvibe an den Turntables, Johannes Fink am Bass und Dag Magnus Narvesen am Schlagzeug hat sie sich profunde und experimentierfreudige Musiker an ihre Seite geholt, um neue musikalische Welten zu bereisen. "Freiheit und Form sind für Aki Takase keine Gegensätze, sondern miteinander verwobene Ebenen ihrer Musik, die zudem durch einen ihr eigenen Humor besticht – jenseits jeglicher Effekthascherei,", lobt die Laudatio zum Jazz Preis Berlin 2018. Also kein "funny smelling jazz", aber eine Tour de Force mit neuen und aufregenden Kompositionen, zu denen jeder etwas beisteuert. Jazz, der alle Generationen anspricht und so manch junger Band das Fürchten lehrt.
Di 26.3. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
Tipp der Woche

Japanic

Foto: J.I.M.
Aki Takase, preisgekrönte Pianistin und Komponistin, zeigt mit ihrem neuen Quintett Japanic, dass Jazz nichts von seiner Dynamik, Spielfreude und Spaß verloren hat. Mit ihren jungen Kollegen Daniel Erdmann am Saxophon, DJ Illvibe an den Turntables, Johannes Fink am Bass und Dag Magnus Narvesen am Schlagzeug hat sie sich profunde und experimentierfreudige Musiker an ihre Seite geholt, um neue musikalische Welten zu bereisen. "Freiheit und Form sind für Aki Takase keine Gegensätze, sondern miteinander verwobene Ebenen ihrer Musik, die zudem durch einen ihr eigenen Humor besticht – jenseits jeglicher Effekthascherei,", lobt die Laudatio zum Jazz Preis Berlin 2018. Also kein "funny smelling jazz", aber eine Tour de Force mit neuen und aufregenden Kompositionen, zu denen jeder etwas beisteuert. Jazz, der alle Generationen anspricht und so manch junger Band das Fürchten lehrt.
Di 26.3. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
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