Freitag, 19. Oktober 2018
Editorial | 23. August 2018

Nachtschicht

Feuerzauber bei "Bracht bei Nacht" – Foto: Kronenberg

Ein Dorf treibt's bunt: Lichtinstallationen sorgen für einen völlig neuen Blick auf altehrwürdige Fachwerkhöfe, Bazouka Groove Club rockt den Ortskern, es gibt ein Ritterspektakel mit Feuerzauber, mythischer Highlandmusik und mehr: Mit "Bracht bei Nacht" am Freitag, 24. August, haben sich die Bürger des Burg­wald­dörfchens unweit von Marburg ein ganz besonderes Event zum 777. Dorf­jubiläum ausgedacht.

Weiter gehts mit Poesie pur zu ebenfalls nächtlicher Stunde, diesmal am Spie­gels­lust­turm: Dort lädt das Theater Gegenstand mit seinen "Sommer­nachts­träumen unter Sternenhimmel" nochmal am 27. & 28. August zur sinnlichen Reise durch die Auen der Poesie mit den Klassikern deutscher und englischer Lyrik ein. Zauberhafte Wesen besingen die Liebe, rezitieren Texte von Heine, Morgenstern, Rilke, Ringelnatz und auch ein bisschen Shakespeare.

Traumhafte Nächte!

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Foto: Martin
Hutchinson
Martin Hutchinson

Singer/Songwriter Martin Hutchinson stammt aus einer musikalischen Familie im irischen County Kildare. Schon in jungen Jahren spielte er in der Familienband zunächst Akkordeon, dann zunehmend Gitarre. Später zog es ihn in die irische Folk- und Rockszene nach Dublin, bis er schließlich zunächst nach London aus­wan­derte. Heute lebt der Musiker in Utrecht, regelmäßig zieht es ihn aber zurück nach Irland, wo er immer wieder Inspiration für neue Songs findet. Seine Spiel auf der Stahlsaitengitarre ist geprägt durch ein klares Fingerpicking und bluesige Slides. Amerikanische Blueseinflüsse verbindet er mühelos mit irischer Folktradition. Seine warme, prägnante Stimme erlaubt Vergleiche, beispielsweise mit der Folklegende Christy Moore. Auf der Bühne gewinnt Martin Hutchinson sein Publikum schnell mit Charme und augenzwinkerndem Humor.
Fr 19.10. | 20 Uhr | Marburg | TurmCafé
 
Tipp der Woche

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
Di 23.10. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
Aktuelles Heft
Zum Anschauen und Blättern klicken Sie bitte auf den Hefttitel.
 
Kulturtipps 2018
Zum Anschauen und Blättern klicken Sie bitte auf den Hefttitel.
 
Ausgehen & Einkaufen
Zum Anschauen und Blättern klicken Sie bitte auf den Hefttitel.