Freitag, 19. Oktober 2018
Editorial | 16. August 2018

Gute Chancen

Wo geht die Reise hin?

Wer einen Ausbildungsplatz sucht, hat derzeit gute Karten: Noch über 400 Ausbildungsplätze sind im Landkreis laut Arbeitsagentur frei. Und die Firmen ziehen alle Register, um guten Nachwuchs zu bekommen: Vor dem Hintergrund des drohenden Fachkräftemangels haben die Unternehmen großes Interesse, junge Menschen in Jobs zu bringen.

Vor der Bewerbung muss aber erst mal klar sein, wo die Reise hingeht: Eine Lehre beginnen oder doch lieber ein Studium? Wie findet man überhaupt heraus, welcher Beruf zu einem passt? Und wie geht's dann weiter? Wie sieht eine erfolgreiche Bewerbung aus? Wie bereitet man sich auf ein Vor­stel­lungs­gespräch vor?

Ein paar essentielle Expertentipps rund um das Thema Ausbildung haben wir im Sonderteil Ausbildung & Beruf im aktuellen Print-Express zusammengestellt.

Wer noch auf der Suche nach dem Traumberuf ist, auch kein Problem: Im Freiwilligen Sozialen Jahr oder dem Bundesfreiwilligendienst gibt es gute Möglichkeiten, sich zu engagieren und auszuprobieren. Mehr dazu im Sonderteil.

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Foto: Martin
Hutchinson
Martin Hutchinson

Singer/Songwriter Martin Hutchinson stammt aus einer musikalischen Familie im irischen County Kildare. Schon in jungen Jahren spielte er in der Familienband zunächst Akkordeon, dann zunehmend Gitarre. Später zog es ihn in die irische Folk- und Rockszene nach Dublin, bis er schließlich zunächst nach London aus­wan­derte. Heute lebt der Musiker in Utrecht, regelmäßig zieht es ihn aber zurück nach Irland, wo er immer wieder Inspiration für neue Songs findet. Seine Spiel auf der Stahlsaitengitarre ist geprägt durch ein klares Fingerpicking und bluesige Slides. Amerikanische Blueseinflüsse verbindet er mühelos mit irischer Folktradition. Seine warme, prägnante Stimme erlaubt Vergleiche, beispielsweise mit der Folklegende Christy Moore. Auf der Bühne gewinnt Martin Hutchinson sein Publikum schnell mit Charme und augenzwinkerndem Humor.
Fr 19.10. | 20 Uhr | Marburg | TurmCafé
 
Tipp der Woche

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
Di 23.10. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
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