Dienstag, 11. Dezember 2018
Thema der Woche | 2. August 2018

Alles drin

Kunsttage im Landgrafenschloss / Eröffnung 5. August – Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf

65 Kunstschaffende aus 18 Städten und Gemeinden im Kreis zeigen bei den diesjährigen Kunsttagen des Landkreises im Landgrafenschloss ihre Arbeiten. Das Motto der elften Kunsttage "INNEN & AUSSEN" wird auf unterschiedliche Art und Weise interpretiert. So wird im West- und Südflügel des Schlosses eine große Vielfalt von Malerei, Fotografie, Zeichnungen, Skulpturen, Keramik und Installationen zu sehen sein.

"Wir wissen, dass es für die Kunstschaffenden aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf etwas ganz Besonderes und Einmaliges ist, hier ausstellen zu dürfen. Deswegen gilt mein Dank auch besonders unserem Koopera­tions­partner der Kunsttage, der Philipps-Universität Marburg und hier ausdrücklich dem Museums für Kunst- und Kulturgeschichte. Ich freue mich und bin sehr gespannt darauf, was in diesem tollen Ambiente gezeigt wird", sagte Landrätin Kirsten Fründt.

Das durch die Bewerbungsgebühr eingenommene Geld wird komplett zur Auslobung eines Kunsttagepreises sowie eines Publikumspreises genutzt. Das Geld verbleibt somit bei den Kunstschaffenden und ergänzt die Kunsttage um einen interessanten Wettbewerb. Die Besucher der Ausstellung werden dazu aufgefordert, das aus ihrer Sicht beste Kunstwerk zu wählen. Der Publikums­preis ist mit 500 Euro, der Jurypreis mit 1.000 Euro dotiert.

Die Kunsttage werden am Sonntag, 5. Au­gust, um 17 Uhr eröffnet. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 19. August. Der Besuch der Vernissage am 5. Au­gust und der Finissage am 19. August, ist kostenfrei. An den anderen Tagen gelten die Eintrittspreise des Schlosses.Die Öffnungszeiten der Kunsttage richten sich nach denen des Schlosses. Dienstag bis Sonntag jeweils von 10:00 bis 17:30 Uhr. Montags ist geschlossen. Die Eröffnung wird musikalisch um­rahmt von der Gruppe "Side of Soul".

kro/pe

Tipp des Tages

Foto: Janine
Guldener
Andreas Rebers

Onkel Andi kommt, um mit dem Publikum Weihnachten zu feiern. Und er kommt nicht allein. Und Andreas Rebers bringt viele Freunde mit: den niedersächsischen Fliesenleger, Frau Flüchtling aus Syrien, Paddy O'Shonassey aus Irland und jede Menge Clowns, die uns das Leben schwer machen wollen. Aber es sollen auch selbst geschriebene Weihnachtslieder ge­schmet­tert werden, an die Kunst der Fuge von J.S. Bach er­in­nert und gute Fragen gestellt: Warum gibt es im Christentum nur Be­sche­rung und keine Beschneidung? Stimmt es, dass Salafisten in Deutschland Weih­nachts­geld bekommen und es sogar annehmen, ohne, dass sie sich in ihren religiösen Gefühlen verletzt fühlen? Was wollen die Deutschen an den Feier­tagen wirklich? Weihnachten, das ist das Fest der Liebe, aber es wird eben auch zum Showdown für Junggesellen und Kleinfamilien, die sich in der Welt des Konsums nicht mehr zurechtfinden. Hier hilft oft nur ein gut gemachter Exor­zis­mus, und genau der wird an diesem Abend stattfinden. "Weihnachten mit Onkel Andi", eine kabarettistische Betrachtung des Weihnachtsfestes, wird beschert
Di 11.12. | 20 Uhr | Marburg | KFZ
 
Tipp der Woche

Foto: Tim Ilskens
Jan Weiler

Inzwischen unterhält es seine Umwelt gleich in zweifacher Ausfertigung: Während Carla den Führerschein macht und mit ihrem Vater über die Preise von WG-Zimmern debattiert, hat sich Nick zum Parade-Exemplar entwickelt. Das männliche Pubertier besticht durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Be­geis­te­rungs­fähig­keit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik. Er wächst wie entfesselt und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen. Natürlich spielt im dritten Teil von Jan Weilers Pubertier-Saga "Und ewig schläft das Pubertier" die Liebe eine immer größer werdende Rolle sowie Haut­un­reinheiten. Im Pubertierlabor werden über einen möglichen Zusammenhang beider Phänomene Mutmaßungen angestellt sowie über all die anderen großen und kleinen Hervorbringungen der Pubertät. Es geht zudem um Urlaub, Schule, schlechte Vorbilder und gute Einflüsse. Und um die Frage, wann diese ver­fluch­te Pubertät eigentlich aufhört ...
Mi 12.12. | 20 Uhr | Marburg | Waggonhalle
 
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