Freitag, 19. Oktober 2018
Thema der Woche | 2. August 2018

Alles drin

Kunsttage im Landgrafenschloss / Eröffnung 5. August – Foto: Landkreis Marburg-Biedenkopf

65 Kunstschaffende aus 18 Städten und Gemeinden im Kreis zeigen bei den diesjährigen Kunsttagen des Landkreises im Landgrafenschloss ihre Arbeiten. Das Motto der elften Kunsttage "INNEN & AUSSEN" wird auf unterschiedliche Art und Weise interpretiert. So wird im West- und Südflügel des Schlosses eine große Vielfalt von Malerei, Fotografie, Zeichnungen, Skulpturen, Keramik und Installationen zu sehen sein.

"Wir wissen, dass es für die Kunstschaffenden aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf etwas ganz Besonderes und Einmaliges ist, hier ausstellen zu dürfen. Deswegen gilt mein Dank auch besonders unserem Koopera­tions­partner der Kunsttage, der Philipps-Universität Marburg und hier ausdrücklich dem Museums für Kunst- und Kulturgeschichte. Ich freue mich und bin sehr gespannt darauf, was in diesem tollen Ambiente gezeigt wird", sagte Landrätin Kirsten Fründt.

Das durch die Bewerbungsgebühr eingenommene Geld wird komplett zur Auslobung eines Kunsttagepreises sowie eines Publikumspreises genutzt. Das Geld verbleibt somit bei den Kunstschaffenden und ergänzt die Kunsttage um einen interessanten Wettbewerb. Die Besucher der Ausstellung werden dazu aufgefordert, das aus ihrer Sicht beste Kunstwerk zu wählen. Der Publikums­preis ist mit 500 Euro, der Jurypreis mit 1.000 Euro dotiert.

Die Kunsttage werden am Sonntag, 5. Au­gust, um 17 Uhr eröffnet. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 19. August. Der Besuch der Vernissage am 5. Au­gust und der Finissage am 19. August, ist kostenfrei. An den anderen Tagen gelten die Eintrittspreise des Schlosses.Die Öffnungszeiten der Kunsttage richten sich nach denen des Schlosses. Dienstag bis Sonntag jeweils von 10:00 bis 17:30 Uhr. Montags ist geschlossen. Die Eröffnung wird musikalisch um­rahmt von der Gruppe "Side of Soul".

kro/pe

Tipp des Tages

Foto: Martin
Hutchinson
Martin Hutchinson

Singer/Songwriter Martin Hutchinson stammt aus einer musikalischen Familie im irischen County Kildare. Schon in jungen Jahren spielte er in der Familienband zunächst Akkordeon, dann zunehmend Gitarre. Später zog es ihn in die irische Folk- und Rockszene nach Dublin, bis er schließlich zunächst nach London aus­wan­derte. Heute lebt der Musiker in Utrecht, regelmäßig zieht es ihn aber zurück nach Irland, wo er immer wieder Inspiration für neue Songs findet. Seine Spiel auf der Stahlsaitengitarre ist geprägt durch ein klares Fingerpicking und bluesige Slides. Amerikanische Blueseinflüsse verbindet er mühelos mit irischer Folktradition. Seine warme, prägnante Stimme erlaubt Vergleiche, beispielsweise mit der Folklegende Christy Moore. Auf der Bühne gewinnt Martin Hutchinson sein Publikum schnell mit Charme und augenzwinkerndem Humor.
Fr 19.10. | 20 Uhr | Marburg | TurmCafé
 
Tipp der Woche

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
Di 23.10. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
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