Freitag, 16. November 2018
Editorial | 12. Juli 2018

Sonne, Softeis, Sibiu & mehr

"3TM" hat gerockt – Foto: Kronenberg

Wow, was für ein Fest. "3 Tage Marburg", das waren drei Tage Konzerte & mehr mit bestens aufgelegten Musikern, Artisten, Sportlern, einem prima Publikum bei Bilderbuchwetter.

Drei tolle Tage sorgten die Marburger mit ihren Gästen für eine Fest-Atmo­sphäre, von der sich nicht zuletzt die Künstler begeistert zeigten. Deshalb ist hier für uns Festmacher der Ort um sich zu bedanken: Wir bedanken uns bei den Künstlern, die im Schlosspark, in der Stadt und an der Lahn ihr Bestes gegeben haben. Wir danken den vielen Sportlern, den Moderatoren, den Technikern an den Bühnen.

Ein ganz dickes Lob geht an dieser Stelle an unser Stadtfest-Publikum. Ihr habt es richtig gut drauf: friedlich, freundlich und in fröhlicher Feierlaune. Dank Euch sind für den "Förderverein Organspende, Hilfsgemeinschaft für Transplantierte und Dialysepatienten Marburg" beim Klassik-Benefiz 6077 Euro zusammen­gekommen. Allen, die dazu beigetragen haben, einen herzlichen Dank.

Wir Stadtfest-Macher vom EXPRESS schnaufen nach dem Hochbetrieb der vergangenen Tage kurz durch.

Danach gilt die alte, vom Fußball entlehnte "3TM"-Regel: "Nach dem Fest ist vor dem Fest." Schließlich soll beim 22. Marburger Stadtfest wieder welt­meis­ter­lich gefeiert werden ...

das "3TM"-Team vom Marbuch Verlag / EXPRESS

Tipp des Tages

Foto: Gardi
Hutter
Gardi Hutter

In ihrem aktuellen Programm "Gaia Gaudi" ist Clown-Komödiantin Gardi Hutter alias Hanna gleich von Anfang an tot. Das Publikum versteht das sofort, nur Hanna nicht. Von so etwas Unwichtigem lässt sie sich nicht aufhalten. Hannas Seele flattert so ungetrübt, dass der Körper sie genervt packt und hinüber bugsiert: Er hört das Rumoren der nächsten Generation. Der Tod ist, wie jeder Schlusspunkt, auch immer ein Anfang, und in diesem Sinne ein übergang: für Gläubige in eine andere Welt, für Wissenschaftler in einen anderen Zustand, und für Theaterleute in eine andere Phantasie. Es geht um Wurzeln und um Flügel. Um Beständigkeit und Erneuerung, um den großen Strom von Generationen, die das Leben immer weitergeben – und sich ab und zu auch auf die Köpfe hauen. Und da eine Clownin, eine Sängerin, eine Tänzerin und ein Perkussionist diese Geschichte erzählen, wird der Abend voller Über­raschungen sein.
Fr 16.11. | 20 Uhr | Marburg | KFZ
 
Tipp der Woche

Foto: Jason
Krüger
Bukahara

Eine Band. Vier Musiker. Drei Kontinente. Stimmen und Songs, die eine geradezu magische Anziehungskraft erzeugen: Bukahara ver­einen die Freude am Mischen von Stilen mit den ins­tru­men­ta­len Fähigkeiten akademischer Musiker. So entsteht eine welt­läufige, entspannte, aber dennoch raffiniert gespielte Pop­musik, die in Deutschland selten geworden ist. Mit dem Einsatz von Geige, Kontrabass, akustischer Gitarre, unterschiedlichster Perkussion und Posaune sorgen Bukahara für eine ganz eigene Note in Folk, Weltmusik und Pop. Da erklingen zwischen Gypsy-Jazz, Balkan-Sound und Swing auch gerne mal Songs, wie sie die frühen Mumford & Sons geschrieben haben könnten. Dass Swing, Folk, Reggae und Arabic-Balkan keine Wider­sprüche sein müssen, beweisen die Multi-Instrumentalisten mit viel akustischer Gewandtheit und großer Leidenschaft. Doctor Karpula aus Bogota/Kolumbien präsentieren im Support eine kraftvolle Mischung aus Punk, Cumbia, Ska, Hip Hop und Reggae mit anspruchsvollen Texten in einer Liveshow auf höchstem Niveau.
Mi 21.11. | 20.30 Uhr | Marburg | KFZ
 
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