Samstag, 21. Juli 2018
Editorial | 5. Juli 2018

Einfach perfekt

Perfekte Bedingungen für "3TM" – Foto: Kronenberg

Nicht weniger als perfektes Wetter für das "3TM"-Wochenende prognostiziert unser Stadtfest-Meteorologe Jürgen Vollmer. Donnerstags könne es zwar etwas gewittern. Das macht aber nix: "Danach macht sich das nächste Hitzehoch auf den Weg – und kommt rechtzeitig zum Wochenende, zum Start von '3TM' an", sagt Vollmer.

Der Sommer 2018 macht zum Stadtfest also keine Pause. "Es wird fast wie am vergangenen Wochenende: Nachmittags bringen uns Sonne und sommerliche Temperaturen gepflegt zum Schwitzen, abends kühlt es nur langsam ab. Dann funkeln dann meist die Sterne am wolkenlosen Himmel zum lauen T-Shirt-Wetter.

Bei so einer vielversprechenden Prognose können wir "3TM"-Macher die Eröffnung am Freitag kaum erwarten. Wir freuen uns auf Softeis, Wolle Pur, Sebastian Studnitzky, Marspol, Domou Afrika, Klangbild & viele weitere tolle Bands und Musiker.

Wer das Fetenwetter aktuell abfragen will: Letzte Festwetterinfos gibt's unter www.wettereule.de.

Viel Spaß beim Stadtfest wünscht

das "3TM"-Team vom Marbuch Verlag / EXPRESS

Tipp des Tages

Foto: Hasret
Sahin
Kontrabass

Er ist Musiker im Staatsorchester und spielt das unhandlichste Instrument, das man sich vorstellen kann: den Kontrabass. Das scheußlichste und plumpeste Instrument, das je erfunden wurde. Dass er ihn liebt, kann man nicht behaupten. Er übt auch nicht, bei acht Kontrabässen ist es eh wurscht, was der einzelne spielt. Und als "Tutti-Schwein" am dritten Pult steht er ohnehin ganz hinten in der Orchester-Hackordnung. Wagner steht er skeptisch gegenüber, und Jazz lehnt er sowieso ab. Außerdem hat er seit zwei Jahren keine Frau mehr gehabt, und schuld ist der Kontrabass. Und so sitzt er allein in seinem schallisolierten Akustikzimmer, trinkt ein paar Bier gegen den Feuchtigkeitsverlust und hadert mit sich, dem Orchester, der Welt und diesem Monstrum von Instrument. Aber da ist noch Sarah, die junge, neue Mezzosopranistin, in die er sich unsterblich verliebt hat ...
Sa 21.7. | 20 Uhr | Marburg | Waggonhalle
 
Tipp der Woche

Foto: Sven
Gebert
Dirk Schäfer

Bereits über ein­hun­dert­mal war Dirk Schäfers Jacques-Brel-Abend "Doch davon nicht genug" bundes­weit zu sehen. Die Presse feierte das Programm als Gesamt­kunst­werk und als kultu­relles Gross­er­eig­nis. Die Zusammen­arbeit mit seinen Musikern Karsten Schnack (Akkordeon), Wolfram Nerlich (Kontra­bass) und Ferdi­nand von See­bach (Piano) wurde oft als kon­genial beschrieben. Große Auf­merk­sam­keit erregen auch immer wieder Dirk Schäfers neue Brel-Über­setzungen. Die Hälfte der Chansons singt er an diesem Abend in Deutsch und die andere Hälfte in Original­sprache, wobei der Schau­spieler und Sänger die fran­zö­sischen Stücke szenisch mit deutschen Über­leitungen vorbereitet.
Do 26.7. | 20.30 Uhr | Wetzlar | Rosengärtchen
 
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