Samstag, 21. Juli 2018
Editorial | 28. Juni 2018

Endspurt

Folk-Dance aus Sibiu – Foto: Kronenberg

Der Countdown läuft. "3 Tage Marburg" befindet sich auf den Zielgeraden. Was für uns Stadtfest-Macher vom Express noch Hochbetrieb bis zum zweiten Juli­wochen­ende bedeutet.

Rund 60 Bühnenauftritte müssen organisiert werden, ebenso Krammärkte mit insgesamt eineinhalb Kilometern Standlänge und rund 300 Händlern, das große Drachenbootrennen und vieles mehr.

Was uns als Veranstalter den Arbeitsstress bis zum 6.7. versüßt, ist beispiels­weise der Besuch von Künstlern aus Marburgs Partnerstädten Sibiu und Sfax, der beweist, wie lebendig die Städtepartnerschaften sind. Aus Tunesien kommt die Band Nostalgia und aus Rumänien das Folk-Dance-Ensemble Cindrelul Junii Sibiului mit über 30 Tänzern und Musikern.

Und das Wetter wird dieses Jahr beim Fest wieder richtig schön. Das verspricht die Express-interne Wetterstatistik.

Wir sehen uns bei "3TM"!

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Foto: Hasret
Sahin
Kontrabass

Er ist Musiker im Staatsorchester und spielt das unhandlichste Instrument, das man sich vorstellen kann: den Kontrabass. Das scheußlichste und plumpeste Instrument, das je erfunden wurde. Dass er ihn liebt, kann man nicht behaupten. Er übt auch nicht, bei acht Kontrabässen ist es eh wurscht, was der einzelne spielt. Und als "Tutti-Schwein" am dritten Pult steht er ohnehin ganz hinten in der Orchester-Hackordnung. Wagner steht er skeptisch gegenüber, und Jazz lehnt er sowieso ab. Außerdem hat er seit zwei Jahren keine Frau mehr gehabt, und schuld ist der Kontrabass. Und so sitzt er allein in seinem schallisolierten Akustikzimmer, trinkt ein paar Bier gegen den Feuchtigkeitsverlust und hadert mit sich, dem Orchester, der Welt und diesem Monstrum von Instrument. Aber da ist noch Sarah, die junge, neue Mezzosopranistin, in die er sich unsterblich verliebt hat ...
Sa 21.7. | 20 Uhr | Marburg | Waggonhalle
 
Tipp der Woche

Foto: Sven
Gebert
Dirk Schäfer

Bereits über ein­hun­dert­mal war Dirk Schäfers Jacques-Brel-Abend "Doch davon nicht genug" bundes­weit zu sehen. Die Presse feierte das Programm als Gesamt­kunst­werk und als kultu­relles Gross­er­eig­nis. Die Zusammen­arbeit mit seinen Musikern Karsten Schnack (Akkordeon), Wolfram Nerlich (Kontra­bass) und Ferdi­nand von See­bach (Piano) wurde oft als kon­genial beschrieben. Große Auf­merk­sam­keit erregen auch immer wieder Dirk Schäfers neue Brel-Über­setzungen. Die Hälfte der Chansons singt er an diesem Abend in Deutsch und die andere Hälfte in Original­sprache, wobei der Schau­spieler und Sänger die fran­zö­sischen Stücke szenisch mit deutschen Über­leitungen vorbereitet.
Do 26.7. | 20.30 Uhr | Wetzlar | Rosengärtchen
 
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