Dienstag, 23. Oktober 2018
Thema der Woche | 7. Juni 2018

Gesellschaftliche Umbrüche

'68er Spätlese der Marburger Gästeführer am 15. & 16. Juni – Foto: MSLT

Wer waren sie, die Menschen der '68er? Wie haben sie gelebt und was waren ihre Überzeugungen? Wofür haben sie ihre Energie eingesetzt und warum? Wo in Marburg waren sie aktiv und traten mit ihren Aktionen ins Licht der Öffent­lich­keit?

All diesen Fragen widmen sich die Marburger Gästeführer bei ihren Erlebnis­gäste­führungen am 15. Juni und 16. Juni. Unter dem Motto "'68er Spätlese" nehmen sie die Teilnehmer mit in eine aufregende Zeit nachhaltiger gesell­schaft­licher Umbrüche.

Ist es üblicherweise die mittelalterliche Oberstadt, in der die historischen Führungen beginnen und die szenischen Darstellungen spielen, so liegt der Focus in diesem Jahr auf dem Südviertel. Vom Wilhelmsplatz aus – und schon hier begleitet von den Geschehnissen rund um den legendären "Club Voltaire" – werden die Gäste in eine Zeit der lauten Meinungsäußerung und Flug­blatt­aktionen mitgenommen.

Nur wenige Marburger wissen um die "Schlacht auf den Lahnbergen", die auf dem Weg zum Friedrichsplatz anschaulich geschildert wird. Der Weg führt ganz im Geiste der turbulenten '68er kreuz und quer durch das Südviertel und so an markante Orte, die exemplarisch sind für die Geschehnisse dieser Jahre.

Zahlreiche schriftliche Quellen und Zeitzeugenberichte wurden von der Mar­burger Gästeführerschaft humorvoll aufbereitet und mit zwei Theaterszenen ergänzt. Anschaulich und amüsant wird so die bürgerliche Meinung zu der studentischen Bewegung widergespiegelt. Mit einer Verköstigung im Sinne der Zeit vor 50 Jahren endet die Erlebnisgästeführung 2018 am Hörsaalgebäude in der Biegenstraße.

Termine:
Am Freitag, 15. Juni (Startzeiten: 17.00 und 17.30 Uhr) und Samstag, den 16. Juni 2018 (Startzeiten: 15.00 und 15.30 Uhr) erzählt der zweistündige szenische Stadtrundgang "'68er Spätlese" von versuchter Gotteslästerung und der Schlacht auf den Lahnbergen, von WG-Bewohnern und engagierten Demonstranten.

red

Tipp des Tages

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
Di 23.10. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
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