Dienstag, 23. Oktober 2018
Editorial | 26. April 2018

Im Aufbruch

Symbol der Vorsicht und der schlaflosen Wachsamkeit

"Aufbruch der Zivilgesellschaft", so lautet der Titel einer neuen Serie, die der Marburger Express mit dieser Ausgabe startet. Die Redaktion will damit Initiativen von Bürgern portraitieren, die sich in vielfältiger Form für die Stadt einsetzen und sie verändern wollen. Sie sind so bunt wie die Stadt: Für eine Verkehrswende, gegen Windkraft, für Flüchtlinge, gegen Homophobie, für ein neues Wohnen, gegen die Einrichtung eines Großbordells, um nur einige Bei­spiele zu nennen. Manche bestehen schon viele Jahre und haben sich längst etabliert, andere kämpfen noch.

Normalerweise brauchen sie einen langen Atem – ebenso wie die Kraniche, die in unserem Serien-Logo über das Marburger Schloss ziehen. Die Zugvögel mit ihren lauten Rufen gelten als Symbol der Vorsicht und der schlaflosen Wach­sam­keit – auch das passt zu vielen Bürgerinitiativen.

Für Politiker und Verwaltungen sind sie oft nervende Verhinderungsallianzen. Aber auch darin liegt eine Chance, sagt die Marburger Politikprofessorin Ursula Birsl. Auf Seite 6 unserer Print-Ausgabe erklärt sie, warum Marburg so ein gutes Terrain für Bürger­initiativen ist, warum die Interessen von armen Menschen dabei leicht über­sehen werden und welche Schattenseiten das zivilgesellschaftliche Engagement hat.

Gesa Coordes

Tipp des Tages

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
Di 23.10. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
Tipp der Woche

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
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