Montag, 10. Dezember 2018
Editorial | 19. April 2018

Gute Nachrichten

"Fast alles wird gut" im "Future Perfect Club"
Foto: Stephan Glagla Photodesign

Laut einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Nielsen blicken die Deutschen im Moment ziemlich positiv in die Zukunft. Insbesondere die Jobaussichten bewerten zwei Drittel der Umfrageteilnehmer als gut oder sehr gut. Da passt es doch, dass die Macher der "ersten Marburger Zukunftstage" den Titel "Fast alles wird gut" für ihr Festival gewählt haben. Bei dem die Bühne des g-werks am letzten Aprilwochenende zum Experimentierfeld für eine zukünftige solidarische Gesellschaft werden soll.

Wird im gerade begonnenen Sommersemester auch alles gut? Reicht das Geld? Klappt die Studienfinanzierung? Immerhin drehen sich laut einer anderen Um­fra­ge die meisten Fragen der Studierenden um die Finanzen.

Da bietet die Infoveranstaltung von ArbeiterKind.de am 26. April um17.30 Uhr in der Arbeitsagentur Antworten. Die Initiative unterstützt diejenigen, die als Erste in ihrer Familie studieren. Ihre bundesweit 6.000 Mentoren helfen mit vielen praktischen Tipps, damit man auch ohne akademischen "Background" das Studium erfolgreich meistern kann.

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

© Warner Bros.
100 Dinge

Die Freunde Paul und Toni sind beide nach technischen Geräten, Accessoires und Kleidung süchtig. Dann veranstalten sie einen Wettstreit, wer länger ohne materiellen Besitz auskommt. Und werden mit existenziellen Fragen konfrontiert, die ihnen vorher nicht in den Sinn kamen. Film von Florian David Fitz.
Mo 10.12. | 20 Uhr | Marburg | Cineplex
 
Tipp der Woche

Foto: Tim Ilskens
Jan Weiler

Inzwischen unterhält es seine Umwelt gleich in zweifacher Ausfertigung: Während Carla den Führerschein macht und mit ihrem Vater über die Preise von WG-Zimmern debattiert, hat sich Nick zum Parade-Exemplar entwickelt. Das männliche Pubertier besticht durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Be­geis­te­rungs­fähig­keit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik. Er wächst wie entfesselt und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen. Natürlich spielt im dritten Teil von Jan Weilers Pubertier-Saga "Und ewig schläft das Pubertier" die Liebe eine immer größer werdende Rolle sowie Haut­un­reinheiten. Im Pubertierlabor werden über einen möglichen Zusammenhang beider Phänomene Mutmaßungen angestellt sowie über all die anderen großen und kleinen Hervorbringungen der Pubertät. Es geht zudem um Urlaub, Schule, schlechte Vorbilder und gute Einflüsse. Und um die Frage, wann diese ver­fluch­te Pubertät eigentlich aufhört ...
Mi 12.12. | 20 Uhr | Marburg | Waggonhalle
 
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