Dienstag, 11. Dezember 2018
Thema der Woche | 12. April 2018

Study Skills

So geht Studieren viel besser – Foto: Felix Wesch

Die Philipps-Universität bietet zahlreiche Workshops an, die das Studieren von Anfang an leichter machen. So veranstalten kooperierende Einrichtungen des Dezernats für Studium und Lehre in jedem Semester Study Skills-Workshops. Im Programm sind Themen wie Umgang mit Aufschiebeverhalten, Prüfungsangst, Kommunikationskompetenz, wissenschaftliches Schreiben, Schreibblockaden, Formatieren wissenschaftlicher Arbeiten, Lern- und Lesetechniken im Studium, Zeitmanagement, Stressmanagement.

Die Angebote helfen, das Studieren zu optimieren oder Schwierigkeiten zu überwinden. (Infos unter www.uni-marburg.de/de/studium/service/zas/studyskillsworkshops-1).

Alle Kurse sind didaktisch so aufgebaut, so dass am Ende des Tages in einer Bilanz klar wird, was man "mitgenommen" hat und wie die weiteren Um­setz­ungs­schritte im Studienalltag aussehen.

Mit der Eröffnung der neuen Universitätsbibliothek baut auch die Schreib­werkstatt ihr Angebot aus. Schon ab dem 23.4. startet der erste Workshop im neuen Gebäude, der insbesondere Studienanfängern den Einstieg in das Lesen wissen­schaftlicher Texte erleichtern kann. Das Lesepensum ist im Studium doch erheblich größer als in der Schule. Hier wird die Kompetenz trainiert, wissen­schaft­liche Texte strukturiert zu lesen, Ziele für das Lesen festzulegen und sich für eine geeignete Lesestrategie zu entscheiden. Das spart den großen Frust, der sich erfahrungsgemäß gleich zu Beginn eines Studiums angesichts langer Literaturempfehlungen der Professoren einstellen mag.

Im Workshop zu den "7 Techniken, um Ihre Leistungen im Studium zu ver­bes­sern" geht es nicht um Tricks, sondern um wissenschaftlich erwiesene Me­tho­den, wie die Konzentrationsfähigkeit, das Erinnerungsvermögen und die Lern­leistung gesteigert werden kann. Vermittelt wird dabei, wie unser Gedächtnis funktioniert und wie sich Informationen auch langfristig speichern und abrufen lassen.

Andere Workshops beschäftigen sich etwa mit den sinnvollen Abläufen beim Schreiben einer Hausarbeit, wie man eine Idee dazu entwickelt, sich in der Schreibphase gut organisiert, die Arbeit strukturiert und schließlich auch lesbar formatiert.

Die Angebote der Schreibwerkstatt gehen noch weiter und umfassen auch ganz zeitgemäß sogenannte Coffee Lectures (Infos unter www.uni-marburg.de/bis/service/infokom/coffeelecture), die in nur 15 Minuten kompakt aufbereitete Informationen enthalten. Auch individuelle Schreibberatung in der "Hausarbeiten-Sprechstunde" ist möglich.

pe/kro

Tipp des Tages

Foto: Janine
Guldener
Andreas Rebers

Onkel Andi kommt, um mit dem Publikum Weihnachten zu feiern. Und er kommt nicht allein. Und Andreas Rebers bringt viele Freunde mit: den niedersächsischen Fliesenleger, Frau Flüchtling aus Syrien, Paddy O'Shonassey aus Irland und jede Menge Clowns, die uns das Leben schwer machen wollen. Aber es sollen auch selbst geschriebene Weihnachtslieder ge­schmet­tert werden, an die Kunst der Fuge von J.S. Bach er­in­nert und gute Fragen gestellt: Warum gibt es im Christentum nur Be­sche­rung und keine Beschneidung? Stimmt es, dass Salafisten in Deutschland Weih­nachts­geld bekommen und es sogar annehmen, ohne, dass sie sich in ihren religiösen Gefühlen verletzt fühlen? Was wollen die Deutschen an den Feier­tagen wirklich? Weihnachten, das ist das Fest der Liebe, aber es wird eben auch zum Showdown für Junggesellen und Kleinfamilien, die sich in der Welt des Konsums nicht mehr zurechtfinden. Hier hilft oft nur ein gut gemachter Exor­zis­mus, und genau der wird an diesem Abend stattfinden. "Weihnachten mit Onkel Andi", eine kabarettistische Betrachtung des Weihnachtsfestes, wird beschert
Di 11.12. | 20 Uhr | Marburg | KFZ
 
Tipp der Woche

Foto: Tim Ilskens
Jan Weiler

Inzwischen unterhält es seine Umwelt gleich in zweifacher Ausfertigung: Während Carla den Führerschein macht und mit ihrem Vater über die Preise von WG-Zimmern debattiert, hat sich Nick zum Parade-Exemplar entwickelt. Das männliche Pubertier besticht durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Be­geis­te­rungs­fähig­keit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik. Er wächst wie entfesselt und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen. Natürlich spielt im dritten Teil von Jan Weilers Pubertier-Saga "Und ewig schläft das Pubertier" die Liebe eine immer größer werdende Rolle sowie Haut­un­reinheiten. Im Pubertierlabor werden über einen möglichen Zusammenhang beider Phänomene Mutmaßungen angestellt sowie über all die anderen großen und kleinen Hervorbringungen der Pubertät. Es geht zudem um Urlaub, Schule, schlechte Vorbilder und gute Einflüsse. Und um die Frage, wann diese ver­fluch­te Pubertät eigentlich aufhört ...
Mi 12.12. | 20 Uhr | Marburg | Waggonhalle
 
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