Sonntag, 21. Oktober 2018
Thema der Woche | 12. April 2018

Study Skills

So geht Studieren viel besser – Foto: Felix Wesch

Die Philipps-Universität bietet zahlreiche Workshops an, die das Studieren von Anfang an leichter machen. So veranstalten kooperierende Einrichtungen des Dezernats für Studium und Lehre in jedem Semester Study Skills-Workshops. Im Programm sind Themen wie Umgang mit Aufschiebeverhalten, Prüfungsangst, Kommunikationskompetenz, wissenschaftliches Schreiben, Schreibblockaden, Formatieren wissenschaftlicher Arbeiten, Lern- und Lesetechniken im Studium, Zeitmanagement, Stressmanagement.

Die Angebote helfen, das Studieren zu optimieren oder Schwierigkeiten zu überwinden. (Infos unter www.uni-marburg.de/de/studium/service/zas/studyskillsworkshops-1).

Alle Kurse sind didaktisch so aufgebaut, so dass am Ende des Tages in einer Bilanz klar wird, was man "mitgenommen" hat und wie die weiteren Um­setz­ungs­schritte im Studienalltag aussehen.

Mit der Eröffnung der neuen Universitätsbibliothek baut auch die Schreib­werkstatt ihr Angebot aus. Schon ab dem 23.4. startet der erste Workshop im neuen Gebäude, der insbesondere Studienanfängern den Einstieg in das Lesen wissen­schaftlicher Texte erleichtern kann. Das Lesepensum ist im Studium doch erheblich größer als in der Schule. Hier wird die Kompetenz trainiert, wissen­schaft­liche Texte strukturiert zu lesen, Ziele für das Lesen festzulegen und sich für eine geeignete Lesestrategie zu entscheiden. Das spart den großen Frust, der sich erfahrungsgemäß gleich zu Beginn eines Studiums angesichts langer Literaturempfehlungen der Professoren einstellen mag.

Im Workshop zu den "7 Techniken, um Ihre Leistungen im Studium zu ver­bes­sern" geht es nicht um Tricks, sondern um wissenschaftlich erwiesene Me­tho­den, wie die Konzentrationsfähigkeit, das Erinnerungsvermögen und die Lern­leistung gesteigert werden kann. Vermittelt wird dabei, wie unser Gedächtnis funktioniert und wie sich Informationen auch langfristig speichern und abrufen lassen.

Andere Workshops beschäftigen sich etwa mit den sinnvollen Abläufen beim Schreiben einer Hausarbeit, wie man eine Idee dazu entwickelt, sich in der Schreibphase gut organisiert, die Arbeit strukturiert und schließlich auch lesbar formatiert.

Die Angebote der Schreibwerkstatt gehen noch weiter und umfassen auch ganz zeitgemäß sogenannte Coffee Lectures (Infos unter www.uni-marburg.de/bis/service/infokom/coffeelecture), die in nur 15 Minuten kompakt aufbereitete Informationen enthalten. Auch individuelle Schreibberatung in der "Hausarbeiten-Sprechstunde" ist möglich.

pe/kro

Tipp des Tages

Foto: Junge
Kantorei
Junge Kantorei

Das aktuelle Konzert "Mein Herz entbrennt" der Jungen Kantorei stellt den Besuchern Musik von Komponisten aus der deutschen Romantik vor. Schon der Titel legt nahe, dass Liebe, Leiden­schaft, Sehnsucht, Scherz, Leben und Tod, das Mystische und das Verklärte, die Zuhörer in ein Wechselbad der Gefühle mitnehmen. Jonathan Hofmann, der Chorleiter der Jungen Kantorei: "Die romantische A-Cappella-Chormusik ist seit Beginn meiner Arbeit als Chorleiter einer meiner liebsten Bereiche, weil die Stimme das uns am meisten und am innigsten verbundene Kommunikationsmittel ist. Im Singen kann man Gefühle noch wesentlich intensiver transportieren als im Sprechen. Somit bekommt die Stimme eine ungeheure Bedeutung." Die Instrumentalmusik im Konzert verbindet eine Fantasie für Violine und Klavier von Franz Schubert, eines seiner schönsten kammermusikalischen Werke, mit Romanzen für die gleiche Besetzung von Clara Schumann, die damit gegenüber allen Bedenken der damaligen Zeit ihre Bedeutung als Komponistin herausstellen konnte.
So 21.10. | 19 Uhr | Marburg | Schloss | Fürstensaal
 
Tipp der Woche

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
Di 23.10. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
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