Dienstag, 23. Oktober 2018
Editorial | 29. März 2018

Aus gegebenem Anlass

Gruß aus der Küche – Foto: Michael Arlt

Sie dürfen:

Bunte Eier gut verstecken
An 'nem Brausebrocken lecken

Zackig Schoko-Küken köpfen
Eine Kelle Wasser schöpfen

Nachbars Hasen Cäsar nennen
Und fix um den Block rumrennen

Bei Pasch einfach weiterrücken
Lillis Lieblingswautzi drücken

Mal an die "Amigos" denken
Gerne einen Dolch verschenken

Faul im Lotterbett sich räkeln
Süße Sabber-Lätzchen häkeln

Rülpsgelüste niederzwingen
Beatles-Lieder rückwärts singen

Heimlich rosa Mieder tragen
Mönche nach der Uhrzeit fragen

Einen Stahlträger durchflexen
Danach sieben Pilsner exen

Hamster Hans ins Freie locken
Nackig auf dem Sofa hocken

Fuderweise Heu aufladen
Wundgelauf'ne Füße baden

Opas Armbanduhr zerlegen
100 halbe Platten fegen

Kefir-Stämme kultivieren
Pudding noch ganz heiß servieren

Schuhe falschherum zubinden
Markus Söder sexy finden

Urlaub am Aralsee buchen
Trüffeln unter Fichten suchen

Waffenstillstände verletzen
Völker aufeinander hetzen

Lämmchen kraulen, Koteletts grillen
Eines doch, um Gottes Willen

Geht partout nicht, sapperlot
An Ostern, da herrscht Tanzverbot!

Michael Arlt

Tipp des Tages

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
Di 23.10. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
Tipp der Woche

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
Di 23.10. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
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