Dienstag, 22. August 2017
Editorial | 16. Februar 2017

Wertvolles Programm

Konzert in der Waggonhalle – Foto: Georg Kronenberg

Das Wintervarieté in der Waggonhalle, die Brecht-Inszenierung im Landes­theater, das Konzert der Antilopen Gang im KFZ, die Hörtheatrale im Lomo­nos­sow­keller: Marburg hat ein kulturelles Angebot, das locker mit größeren Städten mithalten kann – und in der Region sowieso seinesgleichen sucht. Musik- und Theaterliebhaber müssen sich in Marburg nicht langweilen. Es gibt spannende Ausstellungen zu sehen, Lesungen und vieles mehr.

Auf die Beine gestellt wird das Veranstaltungsprogramm von Kultur­schaf­fen­den mit viel Engagement – und oft schlechter Bezahlung. Dass die Kultur­schaf­fenden jetzt in Marburg gegen Kürzungen im Kulturetat mobil machen, ver­wun­dert kaum.

Wie vielfältig und attraktiv das Kulturangebot in Marburg ist, belegt ein Blick in unseren Veranstaltungskalender.

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Foto: KFZ
Klunni und Kleo

Immer zu spät und niemals am richtigen Ort: Klunni und Kleo verpatzen jede Verabredung, weil es mit der Pünktlichkeit und dem Orientierungssinn nicht weit her ist. Zu zweit geloben sie Besserung – scheinen doch alle anderen diese Disziplinen mühelos zu beherrschen. Doch auch gemeinsam lässt sich kein Plan – wie vorgenommen – in die Tat umsetzen und der folgende Sommer wird chaotisch. So stolpern sie von einem Missgeschick zum nächsten, entdecken aber ganz unerwartet wundersame Dinge wie den fünfstrahligen Lofotenbär und ihr Talent zum Fliegen. Eine Geschichte über tickende Schuhe, gebügelte Straßen- karten und dem Glück, gemeinsam zu scheitern ... Bilderbuchkino "Ein Sommer mit Klunni und Kleo" von Sara Bertsche – auch für Grundschulkinder – am
Di 22.8. | 16.15 Uhr | Marburg | KFZ
 
Tipp der Woche

Foto: Q
Robert Oberbeck

Gitarre und Gesang: mit der klassischen Lieder­macher/Song­writer-Aus­rüs­tung und einer Stim­me zwischen Spring­steen und Glen Hansard, bestreitet Robert Oberbeck seine Konzerte mit Bekanntem, Unbekanntem und Songs aus der eigenen Feder. Seine Lieder werfen einem un­ver­wechsel­baren Blick auf die Welt und Marburg und die Menschen dort; dies tut er, wie man es von ihm kennt, mit res­pekt­voller, kraft­voller, be­rühren­der und direkter Stimme und Sprache, das Ganze verpackt in einen Mix aus Folk, Rock und Country.
Mi 23.8. | 21 Uhr | Marburg | Q
 
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