Dienstag, 23. Oktober 2018
Editorial | 17. August 2017

Gute Aktion

Fotoaktion "Wir sind Marburg" – Foto: Ausländerbeirat

Die Kanzlerin ist aus dem Urlaub zurück und die ersten Wahlplakate hängen. Die heiße Phase zur Bundestagswahl hat begonnen.

In Marburg hängen aber nicht nur die üblichen Plakate, auf der sich die Parteien anpreisen: Mit einer Plakataktion in Stadtbussen und ab September dann auch auf Großflächen will der Ausländerbeirat Front gegen den Populismus machen und ein Zeichen für ein vielfältiges Miteinander setzen: Marburgerinnen und Marburger unterschiedlichster Herkunft, Religion und Kultur haben sich dafür unter dem Motto "Wir sind Marburg! Wir sind bunt!" zusammen fotografieren lassen.

Jeder fünfte Marburger hat eine Migrationsgeschichte. Die Fotoaktion "Wir sind Marburg" richtet sich laut Ausländerbeirat an alle, die sich gegen negative Verallgemeinerungen und Herabsetzung von Marburgern anderer Herkunft oder Religion in der Politik und öffentlichen Debatte aussprechen wollen: "Wir Marburger/innen sind vielfältig, bunt und stolz darauf."

Genau.

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
Di 23.10. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
Tipp der Woche

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
Di 23.10. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
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