Dienstag, 23. Oktober 2018
Editorial | 3. August 2017

Hätten Sie's

Nach der Grillsaison – Foto: backmomente.de

... gewusst? Im Gegensatz zum Flammkuchen werden die Zwiebeln beim Zwiebelkuchen nicht roh, sondern angedünstet und mit Speck verfeinert auf den Teig gegeben. Durch die dabei entstehenden Röstaromen punktet der delikate Kuchen gleich doppelt, weiß backmomente.de – das Portal für Mehlkompetenz. Und das freut die Jünger der Maillard-Reaktion wie den Schreiber dieser Zeilen.

Deswegen hier als Antidot zu unseren verrückten Zeitläuften mal wieder ein Rezept: Einen halben Würfel Hefe in 110 ml Milch auflösen. 200 g Mehl in eine Schüssel geben, die aufgelöste Hefe mit einem TL Zucker, zwei EL Butter und einem TL Salz dazu. Alles zu einem glatten Teig verkneten und abgedeckt rund 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine gefettete Spring­form (Durchmesser 26 cm) damit auskleiden, dabei einen ca. 3 cm hohen Rand formen. 500 g Zwiebeln in feine Streifen schneiden und in Butter glasig dünsten. Einen EL Mehl unterrühren, abkühlen lassen. 2 Eier mit 100 ml Sahne verquirlen. Zwiebeln, 75 g gewürfelten Speck, 1 TL Kümmel und eine Prise Salz zugeben und alles sorgfältig miteinander vermengen. Zwiebelmasse in vor­be­rei­tete Form füllen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 30-40 Minuten auf mittlerer Schiene backen. That's it.

In Erwartung goldiger Herbstzeit,

Michael Arlt

Tipp des Tages

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
Di 23.10. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
Tipp der Woche

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
Di 23.10. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
Aktuelles Heft
Zum Anschauen und Blättern klicken Sie bitte auf den Hefttitel.
 
Kulturtipps 2018
Zum Anschauen und Blättern klicken Sie bitte auf den Hefttitel.
 
Ausgehen & Einkaufen
Zum Anschauen und Blättern klicken Sie bitte auf den Hefttitel.