Donnerstag, 19. Juli 2018
Editorial | 3. August 2017

Hätten Sie's

Nach der Grillsaison – Foto: backmomente.de

... gewusst? Im Gegensatz zum Flammkuchen werden die Zwiebeln beim Zwiebelkuchen nicht roh, sondern angedünstet und mit Speck verfeinert auf den Teig gegeben. Durch die dabei entstehenden Röstaromen punktet der delikate Kuchen gleich doppelt, weiß backmomente.de – das Portal für Mehlkompetenz. Und das freut die Jünger der Maillard-Reaktion wie den Schreiber dieser Zeilen.

Deswegen hier als Antidot zu unseren verrückten Zeitläuften mal wieder ein Rezept: Einen halben Würfel Hefe in 110 ml Milch auflösen. 200 g Mehl in eine Schüssel geben, die aufgelöste Hefe mit einem TL Zucker, zwei EL Butter und einem TL Salz dazu. Alles zu einem glatten Teig verkneten und abgedeckt rund 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine gefettete Spring­form (Durchmesser 26 cm) damit auskleiden, dabei einen ca. 3 cm hohen Rand formen. 500 g Zwiebeln in feine Streifen schneiden und in Butter glasig dünsten. Einen EL Mehl unterrühren, abkühlen lassen. 2 Eier mit 100 ml Sahne verquirlen. Zwiebeln, 75 g gewürfelten Speck, 1 TL Kümmel und eine Prise Salz zugeben und alles sorgfältig miteinander vermengen. Zwiebelmasse in vor­be­rei­tete Form füllen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 30-40 Minuten auf mittlerer Schiene backen. That's it.

In Erwartung goldiger Herbstzeit,

Michael Arlt

Tipp des Tages

Foto: Lüder
Wohlenberg
Lüder Wohlenberg

"Wird schon wieder!" ist eine satirische Über­lebens­hilfe, 90 Minuten aktuelles Grund­lagen­kabarett in Sachen Opti­mismus. Es werden neue Ein­blicke er­öff­net und über­raschende Aus­wege aus jeder Lebens­lage gezeigt, präsen­tiert von einem ver­sierten Sur­vi­val-Experten: Lüder Wohlen­berg ist Arzt und Kaba­rettist. Er kennt das Gesundheits­system von beiden Seiten der Nadel und weiß, was die Medizin kann und wo sie besser das Skalpell in der Ver­packung stecken lässt. Zahl­reiche Gesund­heits­reformen, zwei Verkehrs­un­fälle und eine Schulter­eck­ge­lenks­spreng­ung haben ihn, den über 2 Meter großen Bühnen­hünen, nicht klein gekriegt. Er hat an ver­schie­denen Krisen­herden sein Süpp­chen gekocht und es immer selber aus­ge­löffelt. Als Fach­arzt für Radio­logie hat Wohlen­berg zudem den nötigen Durch­blick und als zer­ti­fi­zier­ter Not­arzt immer eine Spritze im An­schlag. In seinem neuen Kabarett­programm spricht der Arzt, spottet der Kaba­rettist, und selbst­ver­ständ­lich philosophiert auch wieder Profi­patient Rader­scheid. Wohlen­berg gibt wieder einmal alles. Und dann wird für einen Moment auch alles klar: Der Grund für die Rücken­schmerzen, für die un­er­bitt­liche Digital­anzeige der Waage und sogar für das Leben selbst ...
Do 19.7. | 20.30 Uhr | Wetzlar | Lottehof
 
Tipp der Woche

Foto: Sven
Gebert
Dirk Schäfer

Bereits über ein­hun­dert­mal war Dirk Schäfers Jacques-Brel-Abend "Doch davon nicht genug" bundes­weit zu sehen. Die Presse feierte das Programm als Gesamt­kunst­werk und als kultu­relles Gross­er­eig­nis. Die Zusammen­arbeit mit seinen Musikern Karsten Schnack (Akkordeon), Wolfram Nerlich (Kontra­bass) und Ferdi­nand von See­bach (Piano) wurde oft als kon­genial beschrieben. Große Auf­merk­sam­keit erregen auch immer wieder Dirk Schäfers neue Brel-Über­setzungen. Die Hälfte der Chansons singt er an diesem Abend in Deutsch und die andere Hälfte in Original­sprache, wobei der Schau­spieler und Sänger die fran­zö­sischen Stücke szenisch mit deutschen Über­leitungen vorbereitet.
Do 26.7. | 20.30 Uhr | Wetzlar | Rosengärtchen
 
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