Montag, 20. November 2017
Editorial | 3. August 2017

Hätten Sie's

Nach der Grillsaison – Foto: backmomente.de

... gewusst? Im Gegensatz zum Flammkuchen werden die Zwiebeln beim Zwiebelkuchen nicht roh, sondern angedünstet und mit Speck verfeinert auf den Teig gegeben. Durch die dabei entstehenden Röstaromen punktet der delikate Kuchen gleich doppelt, weiß backmomente.de – das Portal für Mehlkompetenz. Und das freut die Jünger der Maillard-Reaktion wie den Schreiber dieser Zeilen.

Deswegen hier als Antidot zu unseren verrückten Zeitläuften mal wieder ein Rezept: Einen halben Würfel Hefe in 110 ml Milch auflösen. 200 g Mehl in eine Schüssel geben, die aufgelöste Hefe mit einem TL Zucker, zwei EL Butter und einem TL Salz dazu. Alles zu einem glatten Teig verkneten und abgedeckt rund 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und eine gefettete Spring­form (Durchmesser 26 cm) damit auskleiden, dabei einen ca. 3 cm hohen Rand formen. 500 g Zwiebeln in feine Streifen schneiden und in Butter glasig dünsten. Einen EL Mehl unterrühren, abkühlen lassen. 2 Eier mit 100 ml Sahne verquirlen. Zwiebeln, 75 g gewürfelten Speck, 1 TL Kümmel und eine Prise Salz zugeben und alles sorgfältig miteinander vermengen. Zwiebelmasse in vor­be­rei­tete Form füllen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad ca. 30-40 Minuten auf mittlerer Schiene backen. That's it.

In Erwartung goldiger Herbstzeit,

Michael Arlt

Tipp des Tages

Foto: Sarah Shatz
The Big Sick

Kumail stammt aus einer Familie von pakistanischen Immigranten und schlägt sich mehr schlecht als recht als Comedian in Chicago durch. Seiner sehr konservativen und traditionsbewussten Familie ist Kumails Lebensstil schon seit längerem ein Dorn im Auge. Film von Michael Showalter.
Mo 20.11. | 20.30 Uhr | Marburg | Capitol-Center
 
Tipp der Woche

Foto: Christoph
Rehage
Christoph Rehages

Christoph Rehages Youtube-Video "The Longest Way" ist ein Hit – mehr als 10 Millionen Menschen haben es bisher gesehen. In seiner packenden Live-Reportage dokumentiert der Globetrotter seine einzigartige Reise: 4.646 Kilometer zu Fuß durch China. Zu seinem 26. Geburtstag macht sich Christoph Rehage selbst das schönste Geschenk: Von Peking aus bricht er auf zu einer Wanderung, die bis ins heimatliche Bad Nenndorf in Nord­deutsch­land führen soll. Sein Weg ist gesäumt von Wunder­werken wie der Großen Mauer und der Terrakotta-Armee. Aber es sind die kleinen Wunder, die seine Reise un­ver­gess­lich machen: die Hilfs­bereit­schaft der chinesischen Dorfbevölkerung, die Begegnungen mit Mönchen und Wahrsagern, Beamten und Prostituierten, die Freundschaft zu Lehrer Xie und seine Gefühle für die Sichuanesin Juli, die ihn – so die schwebende Ver­ab­redung – bei seiner Ankunft in Deutsch­land erwarten wird ... Passend zum Vortrags­thema bietet das Ver­an­stalter­team von Planet­view chinesische Drinks an.
Do 23.11. | 19.30 Uhr | Marburg | KFZ
 
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