Montag, 25. September 2017
Editorial | 27. Juli 2017

Risiken & Nebenwirkungen

Was bedeutet Donald Trumps Performance für die Bundestagswahl?
Foto: Gabi Eder / Pixelio.de

Er verbreitet Lügen zuhauf, beleidigt über Twitter Journalisten und andere ihm kritisch gesonnene Geister. Seit seinem Amtsantritt als US-Präsident ist sich Donald Trump treu geblieben, auch in seiner Unberechenbarkeit internationalen Partnern gegenüber und seiner Leugnung des Klimawandels.

Von seiner politischen Agenda hat der US-Präsident noch kaum etwas Ent­schei­dendes umsetzen können, – dafür setzt er sich regelmäßig mit Skandalen in Szene.

Was bedeutet diese weltweit staunend beobachtete Performance eines ameri­ka­nischen Präsidenten für die Bundestagswahl im Herbst? Bedeutet sie über­haupt etwas? Einschätzungen dazu gibt im Express-Interview Wahlforscherin Dorothée de Nève.

Als Schweizerin kennt sich die Politikwissenschaftlerin auch bestens mit direkter Demokratie aus – die aus ihrer Sicht in Deutschland zu sehr verklärt wird. So seien Bürgerinitiativen eine beliebte Spielwiese für Rechtspopulisten – und die direkte Demokratie eben kein Allheilmittel gegen Politik­ver­drossenheit.

Mehr im Interview.

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Foto: Eke
Miedaner
Sunil Mann

Am Grab seines Vaters lernt Detektiv Vijay Kumar die seltsame Franziska Zehnder kennen. Sie ist auf der Suche nach Gaudenz Pfister, und Vijay findet heraus, dass dieser nach seiner Scheidung auf der Straße lebt – dabei hätte der Ex-Banker genug Geld für einen Neuanfang haben müssen. Dann überschlagen sich die Ereignisse ... Sunil Mann wurde als Sohn indischer Einwanderer im Berner Oberland geboren. Die Studiengänge Psychologie und Germanistik brach er erfolgreich ab. Zahlreiche seiner Kurzgeschichten wurden ausgezeichnet, und für sein Romandebüt "Fangschuss" wurde er mit dem Zürcher Krimipreis geehrt. Der Autor liest aus seinem aktuellen Roman "Gossenblues" am
Mo 25.9. | 20 Uhr | Marburg | TTZ
 
Tipp der Woche

Foto: Waggon-
halle
Max Goldt

Nach "Für Nächte am offenen Fenster" (2003), dem großen Band, der Max Goldts prachtvollste Texte bis zum Jahr 2002 enthält, versammelt sich hier das Schönste, Komischste und Erstaunlichste, das Max Goldt in den Jahren von 2003 bis 2014 schrieb und vorlas. Es ist einzigartig, wie Max Goldt höchste literarische Stilistik, satirische Schärfe, Gedankentiefe und Komik verbindet. "Max Goldt schreibt heute das schönste Deutsch aller jüngeren Autoren ... Die Heiterkeit und Stille, die diese Sprache ihren Lesern schenkt, liegt nicht nur im Humor; ebenso in einem freundlichen Abstandnehmen von den Aufdringlichkeiten einer Wirklichkeit, an der man sich besser seitlich vorbeidrückt." (Gustav Seibt) "Lippen abwischen und lächeln" heißt es
Mi 27.9. | 20 Uhr | Marburg | Waggonhalle
 
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