Montag, 25. September 2017
Editorial | 20. Juli 2017

Heißes Angebot

Kurzfilme, Diskussionsrunden und Aftershowpartys beim OpenEyes-Filmfestival – Foto: OpenEyes

Sommerzeit – Festivalzeit. Kaum ist "3 Tage Marburg" vorbei, geht es auch schon weiter. In und um das g-Werk kommen Filmfans bei der 24. Auflage des OpenEyes-Kurzfilmfestivals auf ihre Kosten. Was das Festival vom 20. bis 23. Juli alles bietet, steht im aktuellen Thema der Woche.

Lust auf längere Kinofilme unter dem Sternenhimmel? Kein Problem: Das Marburger Sommernachts-Open-Air-Kino in der traumhaften Kulisse des Schlossparks hat aktuell unter anderem "Verstehen Sie die Béliers?" und François Ozons Meisterwerk "Frantz" im Programm.

Eine Zeitreise in die 50er, 60er und 70er auf neun Bühnen, mit 55 Livebands und rund 1.000 Oldtimern bietet das Festival Golden Oldies vom 28. bis 30. Juli in Wettenberg.

Und wer eher auf Love & Peace steht:In Breitenbach in Osthessen steigt dieses Jahr vom 27. bis 30. Juli erneut das legendäre Burg Herzberg Festival, Deutsch­lands Hippie-Festival schlechthin, das sogar ein Jahr älter als Woodstock ist.

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Foto: Eke
Miedaner
Sunil Mann

Am Grab seines Vaters lernt Detektiv Vijay Kumar die seltsame Franziska Zehnder kennen. Sie ist auf der Suche nach Gaudenz Pfister, und Vijay findet heraus, dass dieser nach seiner Scheidung auf der Straße lebt – dabei hätte der Ex-Banker genug Geld für einen Neuanfang haben müssen. Dann überschlagen sich die Ereignisse ... Sunil Mann wurde als Sohn indischer Einwanderer im Berner Oberland geboren. Die Studiengänge Psychologie und Germanistik brach er erfolgreich ab. Zahlreiche seiner Kurzgeschichten wurden ausgezeichnet, und für sein Romandebüt "Fangschuss" wurde er mit dem Zürcher Krimipreis geehrt. Der Autor liest aus seinem aktuellen Roman "Gossenblues" am
Mo 25.9. | 20 Uhr | Marburg | TTZ
 
Tipp der Woche

Foto: Waggon-
halle
Max Goldt

Nach "Für Nächte am offenen Fenster" (2003), dem großen Band, der Max Goldts prachtvollste Texte bis zum Jahr 2002 enthält, versammelt sich hier das Schönste, Komischste und Erstaunlichste, das Max Goldt in den Jahren von 2003 bis 2014 schrieb und vorlas. Es ist einzigartig, wie Max Goldt höchste literarische Stilistik, satirische Schärfe, Gedankentiefe und Komik verbindet. "Max Goldt schreibt heute das schönste Deutsch aller jüngeren Autoren ... Die Heiterkeit und Stille, die diese Sprache ihren Lesern schenkt, liegt nicht nur im Humor; ebenso in einem freundlichen Abstandnehmen von den Aufdringlichkeiten einer Wirklichkeit, an der man sich besser seitlich vorbeidrückt." (Gustav Seibt) "Lippen abwischen und lächeln" heißt es
Mi 27.9. | 20 Uhr | Marburg | Waggonhalle
 
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