Montag, 25. September 2017
Editorial | 29. Juni 2017

Kommen und gehen

Am Freitag will das neue Bündnis im Marburger Stadtparlament die neuen Dezernenten wählen – Foto: Kronenberg

Große Dinge werfen ihre Schatten voraus: Am Freitag will das neue Bündnis aus SPD, CDU und Bürgern für Marburg im Stadtparlament die Weichen stellen und die neuen Dezernenten wählen.

Kirsten Dinnebier soll als Stadträtin für Schule und Jugend Kerstin Weinbach ablösen. Wieland Stoetzel soll als Nachfolger von Bürgermeister Franz Kahle ab Herbst für Bauen, Sicherheit und Umweltschutz zuständig sein. Die Amtszeit von Kahle und Weinbach läuft jeweils bis noch bis Ende September.

Wie die 51-jährige Sozialdemokratin Dinnebier und der 39 Jahre alte Christ­demokrat Stoetzel zur Politik gekommen sind und was sie antreibt, erzählen wir im Thema der Woche.

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Foto: Eke
Miedaner
Sunil Mann

Am Grab seines Vaters lernt Detektiv Vijay Kumar die seltsame Franziska Zehnder kennen. Sie ist auf der Suche nach Gaudenz Pfister, und Vijay findet heraus, dass dieser nach seiner Scheidung auf der Straße lebt – dabei hätte der Ex-Banker genug Geld für einen Neuanfang haben müssen. Dann überschlagen sich die Ereignisse ... Sunil Mann wurde als Sohn indischer Einwanderer im Berner Oberland geboren. Die Studiengänge Psychologie und Germanistik brach er erfolgreich ab. Zahlreiche seiner Kurzgeschichten wurden ausgezeichnet, und für sein Romandebüt "Fangschuss" wurde er mit dem Zürcher Krimipreis geehrt. Der Autor liest aus seinem aktuellen Roman "Gossenblues" am
Mo 25.9. | 20 Uhr | Marburg | TTZ
 
Tipp der Woche

Foto: Waggon-
halle
Max Goldt

Nach "Für Nächte am offenen Fenster" (2003), dem großen Band, der Max Goldts prachtvollste Texte bis zum Jahr 2002 enthält, versammelt sich hier das Schönste, Komischste und Erstaunlichste, das Max Goldt in den Jahren von 2003 bis 2014 schrieb und vorlas. Es ist einzigartig, wie Max Goldt höchste literarische Stilistik, satirische Schärfe, Gedankentiefe und Komik verbindet. "Max Goldt schreibt heute das schönste Deutsch aller jüngeren Autoren ... Die Heiterkeit und Stille, die diese Sprache ihren Lesern schenkt, liegt nicht nur im Humor; ebenso in einem freundlichen Abstandnehmen von den Aufdringlichkeiten einer Wirklichkeit, an der man sich besser seitlich vorbeidrückt." (Gustav Seibt) "Lippen abwischen und lächeln" heißt es
Mi 27.9. | 20 Uhr | Marburg | Waggonhalle
 
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