Montag, 25. September 2017
Editorial | 8. Juni 2017

Am 12. Juni 1817

Schnittig: Die Laufmaschine des Herrn von Drais als Illustration der Patentschrift von 1817 – Foto: Privat

... meldete der badische Freiherr Karl von Drais seine Laufmaschine – die Urform des Fahrrades – zum Patent an. Jetzt, 200 Jahre später, widmet der Landkreis Marburg-Biedenkopf dem Fahrrad eine ganze Themenwoche: Zwischen Sonntag, 11. Juni, und Samstag, 17. Juni 2017, lädt der Landkreis Marburg-Biedenkopf dazu ein, sich über die Entwicklung in Sachen Radverkehr zu informieren, Vergangenheit und Gegenwart der (Fahrrad-) Mobilität im Landkreis zu erfahren und die Zukunft mitzugestalten.

Auf dem Programm der Themenwoche stehen neben der offiziellen Eröffnung der Perfgrundtour, einer neuen, Landesgrenzen überschreitenden Radroute am Sonntag, 11. Juni, auch die offene Bürgerkonferenz zum Thema Radverkehr im Landkreis Marburg-Biedenkopf am Montag 12. Juni. Am Dienstag, 13. Juni, findet eine Informationsveranstaltung zum geplanten Radverkehrsforum statt. Am Mittwoch, 14. Juni, besteht die Möglichkeit, das Sportabzeichen im Rad­sport zu erlangen und zum Abschluss der Themenwoche findet am Samstag, 17. Juni, ein Info-, Aktions- und Mitmach-Tag rund um die Themen Elektro-Mobilität und Fahrrad statt."

Gute Sache, weiteres unter www.marburg-biedenkopf.de.

Michael Arlt

Tipp des Tages

Foto: Eke
Miedaner
Sunil Mann

Am Grab seines Vaters lernt Detektiv Vijay Kumar die seltsame Franziska Zehnder kennen. Sie ist auf der Suche nach Gaudenz Pfister, und Vijay findet heraus, dass dieser nach seiner Scheidung auf der Straße lebt – dabei hätte der Ex-Banker genug Geld für einen Neuanfang haben müssen. Dann überschlagen sich die Ereignisse ... Sunil Mann wurde als Sohn indischer Einwanderer im Berner Oberland geboren. Die Studiengänge Psychologie und Germanistik brach er erfolgreich ab. Zahlreiche seiner Kurzgeschichten wurden ausgezeichnet, und für sein Romandebüt "Fangschuss" wurde er mit dem Zürcher Krimipreis geehrt. Der Autor liest aus seinem aktuellen Roman "Gossenblues" am
Mo 25.9. | 20 Uhr | Marburg | TTZ
 
Tipp der Woche

Foto: Waggon-
halle
Max Goldt

Nach "Für Nächte am offenen Fenster" (2003), dem großen Band, der Max Goldts prachtvollste Texte bis zum Jahr 2002 enthält, versammelt sich hier das Schönste, Komischste und Erstaunlichste, das Max Goldt in den Jahren von 2003 bis 2014 schrieb und vorlas. Es ist einzigartig, wie Max Goldt höchste literarische Stilistik, satirische Schärfe, Gedankentiefe und Komik verbindet. "Max Goldt schreibt heute das schönste Deutsch aller jüngeren Autoren ... Die Heiterkeit und Stille, die diese Sprache ihren Lesern schenkt, liegt nicht nur im Humor; ebenso in einem freundlichen Abstandnehmen von den Aufdringlichkeiten einer Wirklichkeit, an der man sich besser seitlich vorbeidrückt." (Gustav Seibt) "Lippen abwischen und lächeln" heißt es
Mi 27.9. | 20 Uhr | Marburg | Waggonhalle
 
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