Freitag, 19. Januar 2018
Editorial | 1. Juni 2017

Wie in jedem Jahr

Mahlmühlentechnik, ohmgetrieben – Foto: Privat

... feiert auch 2017 die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlen­erhaltung DGM e.V. den Deutschen Mühlentag – und zwar am Pfingstmontag, dem 5. Juni. Aus diesem Anlass öffnet auch die Brücker Mühle, am Fuße der Amöneburg gelegen, ihre Tore, wie über 1000 weitere Wind- und Wasser­mühlen im gesamten Bundesgebiet, und lädt zum Mühlenfest. Das seit 1248 arbeitende Kultur- und Industriedenkmal ist die letzte noch funktionstüchtige Mahlmühle an der Ohm. Sie zeigt eindrucksvoll, wie über die Kraft des Wassers mit Hilfe von Transmissionen verschiedenste Maschinen in Gang gesetzt werden, um Getreide zu reinigen, zu überheben und zu vermahlen.

Alle fünf Stockwerke können bei laufender Mühle besichtigt werden. In der Mühle kann man auch die Fortschritte des Einbaus der alten Mahlsteine bewundern, zwischen denen ab Herbst, pünktlich zum Deutschen Denkmaltag, nach alter Tradition, Rauhroggen, Buchweizen, Emmer, und Einkorn, ur­sprüng­liche Getreidesorten, angebaut in Oberhessen, wieder zu Mehl gemahlen werden sollen. Die Ölmühle wird hochwertige kaltgepresste Bio-Speiseöle herstellen, und auch die historische Turbinenanlage von 1903 kann besichtigt werden.

Die Brücker Mühle ist Pfingstmontag von 11.00 bis 18.00 für große und kleine Besucher geöffnet, Infos zum vielfältigen Programm gibt's unter 06422/850864, www.brueckermuehle.de oder bei Facebook.

Finden wir gut, empfehlen wir deshalb gerne.

Michael Arlt

Tipp des Tages

Foto: Privat
Dylan's Dream

Die international be­setz­te Band Dylan's Dream mit sieben er­fahre­nen Musikern versteht es, unter dem Motto "times are changing" das große künst­lerische Lebens­werk Bob Dylans – Literatur-Nobel­preis­träger 2017 – mit eigener Hand­schrift und in­di­vi­du­ellen Inter­pre­tationen eindrucksvoll zu präsen­tieren und ein generationen­über­greifendes Publikum zu be­geistern.
Fr 19.1. | 20 Uhr | Marburg | Waggonhalle
 
Tipp der Woche

Foto: Nico
Semsrott
Nico Semsrott

"Freude ist nur ein Mangel an Information", findet der Träger des Klein­kunst­preises 2017 Nico Semsrott, der wohl traurigste Komiker der Welt. Kein Wunder, versucht er doch verzweifelt, die wichtigsten Fragen des Lebens zu beantworten. Die Presse behauptet dennoch, dass Semsrott etwas vom Lustigsten ist, was die deutschsprachige Kabarettszene momentan zu bieten hat. Auf jeden Fall ist das, was der Mann mit der Kapuze da auf der Bühne treibt: einzigartig, intelligent und relevant.
Do 25.1. | 20 Uhr | Marburg | KFZ
 
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