Dienstag, 23. Oktober 2018
Editorial | 1. Juni 2017

Wie in jedem Jahr

Mahlmühlentechnik, ohmgetrieben – Foto: Privat

... feiert auch 2017 die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlen­erhaltung DGM e.V. den Deutschen Mühlentag – und zwar am Pfingstmontag, dem 5. Juni. Aus diesem Anlass öffnet auch die Brücker Mühle, am Fuße der Amöneburg gelegen, ihre Tore, wie über 1000 weitere Wind- und Wasser­mühlen im gesamten Bundesgebiet, und lädt zum Mühlenfest. Das seit 1248 arbeitende Kultur- und Industriedenkmal ist die letzte noch funktionstüchtige Mahlmühle an der Ohm. Sie zeigt eindrucksvoll, wie über die Kraft des Wassers mit Hilfe von Transmissionen verschiedenste Maschinen in Gang gesetzt werden, um Getreide zu reinigen, zu überheben und zu vermahlen.

Alle fünf Stockwerke können bei laufender Mühle besichtigt werden. In der Mühle kann man auch die Fortschritte des Einbaus der alten Mahlsteine bewundern, zwischen denen ab Herbst, pünktlich zum Deutschen Denkmaltag, nach alter Tradition, Rauhroggen, Buchweizen, Emmer, und Einkorn, ur­sprüng­liche Getreidesorten, angebaut in Oberhessen, wieder zu Mehl gemahlen werden sollen. Die Ölmühle wird hochwertige kaltgepresste Bio-Speiseöle herstellen, und auch die historische Turbinenanlage von 1903 kann besichtigt werden.

Die Brücker Mühle ist Pfingstmontag von 11.00 bis 18.00 für große und kleine Besucher geöffnet, Infos zum vielfältigen Programm gibt's unter 06422/850864, www.brueckermuehle.de oder bei Facebook.

Finden wir gut, empfehlen wir deshalb gerne.

Michael Arlt

Tipp des Tages

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
Di 23.10. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
Tipp der Woche

Foto: Nati
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