... misst mit unterschiedlichem Maß. Und sein nichtsnutziger Paladin, die Zeit, macht das natürlich auch. Wie schnell sind beispielsweise die in hartnäckiger Nichtanerkennung der jahreszeitlichen Witterungswechselgegebenheiten noch immer getragenen Wildledersneakers vollgesogen mit eklem Januarfrühmorgenregen.
Und wie lange dauert es, bis die beiden Schuhe, einst fröhlich-anspruchslose Begleiter durch einen unbeschwerten Sommer, nun innigst accompagniert von einem Paar ebenfalls quatschnasser Sockenschläuche, zu ihrem ursprunglichen festen Aggregatzustand zurückkehren? Geschlagene zwei Stunden liegt das jämmerliche Quartett schon auf dem bollerndern Heizkörper. Und immer noch nicht ist, trotz Ausstopfens mit Konkurrenzblattpapier, trotz mehrmaligen Drehen&Wendens, trotzdem das Thermostat auf Hochofenglut steht, kein trocken Ende in Sicht.
Also sitzt und wartet und misst die tröpfelnden Minuten, im Kopf ein wohlig-warmer Maledivenstrandsand zwischen den Zehen, in Wirklichkeit die bloßen Nacktfüße auf dem erwartungsgemäß eisigen Bürolinoleum, in Perspektive eine unausweichliche erste fette 2016er-Erkältung, ein fröstelnder