Dienstag, 26. März 2019
Editorial | 3. Januar 2019

Elementares

Lithium – Grafik: Pixabay

Schon alle guten Vorsätze für's neue Jahr in die Tat umgesetzt? Oder die ersten schon wieder aufgegeben? Egal, 2019 wird jedenfalls ein Jahr, indem es einige bedeutende Jubiläen zu vermerken gibt:

Vor 30 Jahren fiel infolge eines fatalen Kommunikationsfehlers der SED-Führung die innerdeutsche Mauer. Vor 50 Jahren setzte mit Neil Armstrong der erste Mensch seinen Fuß auf den Mond. Vor 70 haben die Väter und Mütter des Grundgesetzes die Bundesrepublik Deutschland aus der Wiege gehoben. Vor 100 Jahren, am 19. Januar 1919, war die erste Wahl in Deutschland, bei der Frauen ihre Stimme abgeben durften.

Und vor 150 Jahren wurde das Periodensystem der Elemente entwickelt. Zur Feier dieses wissenschaftlichen Meilensteins hat die Kulturorganisation der Vereinten Nationen 2019 zum Internationalen Jahr des Periodensystems erklärt.

Womit wir mitten in Marburg, im Chemikum, angekommen wären: Dort widmen sich Prof. Stefanie Dehnen und Experimentator Fritjof Schmock am 2. Februar um 14 Uhr dem Periodensystem. Sie erklären, wie die Elemente geordnet sind, wo ihre Namen herkommen – und was sie mit dem Urknall zu tun haben.

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Japanic

Foto: J.I.M.
Aki Takase, preisgekrönte Pianistin und Komponistin, zeigt mit ihrem neuen Quintett Japanic, dass Jazz nichts von seiner Dynamik, Spielfreude und Spaß verloren hat. Mit ihren jungen Kollegen Daniel Erdmann am Saxophon, DJ Illvibe an den Turntables, Johannes Fink am Bass und Dag Magnus Narvesen am Schlagzeug hat sie sich profunde und experimentierfreudige Musiker an ihre Seite geholt, um neue musikalische Welten zu bereisen. "Freiheit und Form sind für Aki Takase keine Gegensätze, sondern miteinander verwobene Ebenen ihrer Musik, die zudem durch einen ihr eigenen Humor besticht – jenseits jeglicher Effekthascherei,", lobt die Laudatio zum Jazz Preis Berlin 2018. Also kein "funny smelling jazz", aber eine Tour de Force mit neuen und aufregenden Kompositionen, zu denen jeder etwas beisteuert. Jazz, der alle Generationen anspricht und so manch junger Band das Fürchten lehrt.
Di 26.3. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
Tipp der Woche

Japanic

Foto: J.I.M.
Aki Takase, preisgekrönte Pianistin und Komponistin, zeigt mit ihrem neuen Quintett Japanic, dass Jazz nichts von seiner Dynamik, Spielfreude und Spaß verloren hat. Mit ihren jungen Kollegen Daniel Erdmann am Saxophon, DJ Illvibe an den Turntables, Johannes Fink am Bass und Dag Magnus Narvesen am Schlagzeug hat sie sich profunde und experimentierfreudige Musiker an ihre Seite geholt, um neue musikalische Welten zu bereisen. "Freiheit und Form sind für Aki Takase keine Gegensätze, sondern miteinander verwobene Ebenen ihrer Musik, die zudem durch einen ihr eigenen Humor besticht – jenseits jeglicher Effekthascherei,", lobt die Laudatio zum Jazz Preis Berlin 2018. Also kein "funny smelling jazz", aber eine Tour de Force mit neuen und aufregenden Kompositionen, zu denen jeder etwas beisteuert. Jazz, der alle Generationen anspricht und so manch junger Band das Fürchten lehrt.
Di 26.3. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
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