Dienstag, 26. März 2019
Editorial | 1. November 2018

Herbstpoesie

Die Blätter sind gefallen – Foto: Kronenberg

Für manche in Berlin läuft die Zeit ab, die Uhren sind schon umgestellt und der goldene Herbst ist auch endgültig vorbei. Was bleibt da in der feuchten Herbst­kälte? Die Kultur. Denn im Herbst drängeln sich traditionell hochkarätige Ver­an­staltungen im beschaulichen Marburg.

Da erinnert etwa Sven Görtz am 3.11. mit seinem Musik und Literatur-Pro­gramm an den großen Sänger und Songwriter Leonard Cohen.

In der Cavete stehen mit Conference Call am 6.11. vier wichtige Komponisten und Instrumentalisten des modernen Jazz auf der Bühne.

Und im KFZ schaut Heinz Strunk mit seinem neuen Erzählband "Das Tee­männ­chen" am 6.11. vorbei, während Kabarettist Christian Ehring am 23.11. sicher noch das ein- oder andere zur politischen Großwetterlage nach der Land­tags­wahl zu sagen hat. Programmtitel: "Keine weiteren Fragen".

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Japanic

Foto: J.I.M.
Aki Takase, preisgekrönte Pianistin und Komponistin, zeigt mit ihrem neuen Quintett Japanic, dass Jazz nichts von seiner Dynamik, Spielfreude und Spaß verloren hat. Mit ihren jungen Kollegen Daniel Erdmann am Saxophon, DJ Illvibe an den Turntables, Johannes Fink am Bass und Dag Magnus Narvesen am Schlagzeug hat sie sich profunde und experimentierfreudige Musiker an ihre Seite geholt, um neue musikalische Welten zu bereisen. "Freiheit und Form sind für Aki Takase keine Gegensätze, sondern miteinander verwobene Ebenen ihrer Musik, die zudem durch einen ihr eigenen Humor besticht – jenseits jeglicher Effekthascherei,", lobt die Laudatio zum Jazz Preis Berlin 2018. Also kein "funny smelling jazz", aber eine Tour de Force mit neuen und aufregenden Kompositionen, zu denen jeder etwas beisteuert. Jazz, der alle Generationen anspricht und so manch junger Band das Fürchten lehrt.
Di 26.3. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
Tipp der Woche

Japanic

Foto: J.I.M.
Aki Takase, preisgekrönte Pianistin und Komponistin, zeigt mit ihrem neuen Quintett Japanic, dass Jazz nichts von seiner Dynamik, Spielfreude und Spaß verloren hat. Mit ihren jungen Kollegen Daniel Erdmann am Saxophon, DJ Illvibe an den Turntables, Johannes Fink am Bass und Dag Magnus Narvesen am Schlagzeug hat sie sich profunde und experimentierfreudige Musiker an ihre Seite geholt, um neue musikalische Welten zu bereisen. "Freiheit und Form sind für Aki Takase keine Gegensätze, sondern miteinander verwobene Ebenen ihrer Musik, die zudem durch einen ihr eigenen Humor besticht – jenseits jeglicher Effekthascherei,", lobt die Laudatio zum Jazz Preis Berlin 2018. Also kein "funny smelling jazz", aber eine Tour de Force mit neuen und aufregenden Kompositionen, zu denen jeder etwas beisteuert. Jazz, der alle Generationen anspricht und so manch junger Band das Fürchten lehrt.
Di 26.3. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
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