Freitag, 19. Oktober 2018
Editorial | 13. September 2018

Das Thema Mobilität

"Wähle die Sicherheit!" – Foto: Pixabay

... lässt uns nicht los. Hatten wir hier in den letzten beiden Ausgaben die Extreme Rüpelraser (schnell + laut) und Tigerschnegel (langsam + leise) vorgestellt, so müssen wir nun den V8-Radarwarner (bizarr und merkbefreit) bekanntmachen. Die Werbung für besagtes Gerät flatterte uns unaufgefordert und an sämtlichen Filtern vorbei in den E-Mail-Kasten, und worum es geht, soll schlicht – und das meine ich wörtlich – für sich selbst sprechen:

"Kein Spaß: Die deutschen Polizisten bestrafen einen streng, wenn es um Ge­schwin­dig­keits­über­tretung geht. Wenn du unvorsichtig bist kannst du nicht nur eine hohe Strafe bekommen, sondern auch dein Führerschein kann für 3 Mo­na­te entzogen werden."

Weiter: "Die Blitzer messen häufig die Geschwindigkeit so versteckt, dass sie nur schwer bemerkt werden können. Immer wieder nach lauernden Radar­ge­räten zu suchen kann sehr frustrierend sein."

Aber: "Genug von der Furcht! Du sollst die neueste Generation der Radar­warner kennen lernen, und schütze dich vor brutalen Bußgeldern!"

Denn: "Fahre ohne Stress! Du brauchst nicht mehr Angst vor Geschwindig­keits­kon­trolle zu haben. Wenn du einen V8 hast, kannst du sofort das Tempo reduzieren, wenn es nötig ist, so kannst du stressfrei und ruhig fahren."

Also: "Wähle die Sicherheit! Warum würdest du deinen Führerschein riskieren, wenn du mit dem V8 Radarwarner zuverlässigen Schutz genießen kannst?" Und das Beste: "Er hat sogar Stadt-und Autobahn-Modus. So kannst du immer den optimalsten Alarm einstellen."

Schwer zu toppen, findet

Michael Arlt

Tipp des Tages

Foto: Martin
Hutchinson
Martin Hutchinson

Singer/Songwriter Martin Hutchinson stammt aus einer musikalischen Familie im irischen County Kildare. Schon in jungen Jahren spielte er in der Familienband zunächst Akkordeon, dann zunehmend Gitarre. Später zog es ihn in die irische Folk- und Rockszene nach Dublin, bis er schließlich zunächst nach London aus­wan­derte. Heute lebt der Musiker in Utrecht, regelmäßig zieht es ihn aber zurück nach Irland, wo er immer wieder Inspiration für neue Songs findet. Seine Spiel auf der Stahlsaitengitarre ist geprägt durch ein klares Fingerpicking und bluesige Slides. Amerikanische Blueseinflüsse verbindet er mühelos mit irischer Folktradition. Seine warme, prägnante Stimme erlaubt Vergleiche, beispielsweise mit der Folklegende Christy Moore. Auf der Bühne gewinnt Martin Hutchinson sein Publikum schnell mit Charme und augenzwinkerndem Humor.
Fr 19.10. | 20 Uhr | Marburg | TurmCafé
 
Tipp der Woche

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
Di 23.10. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
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