Dienstag, 11. Dezember 2018
Thema der Woche | 16. August 2018

Ran an die Berufsplanung

Noch über 400 freie Ausbildungsplätze im Landkreis – Foto: Arbeitsagentur

Die Chancen stehen immer noch gut für zukünftige Auszubildende, den pas­sen­den Ausbildungsplatz im heimischen Landkreis zu finden. Nach Auskunft der Marburger Arbeitsagentur gibt es noch über 400 freie Ausbildungsstellen im Kreis. Es gibt noch viele Möglichkeiten in Handwerks- und Industrieberufen, für Kaufleute, Pflegeberufe und Co.

Die Schulferien sind rum, die Akteure auf dem Ausbildungsmarkt sind immer noch im Gespräch. Doch wie viele freie Ausbildungsplätze stehen aktuell noch für den Ausbildungsstart 2018 – ab sofort – zur Verfügung? Wo kann man was am Besten werden? Wie gut stehen die individuellen Chancen? Welche Alter­na­tiven gibt es?

Erste Antworten darauf gibt es im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Mar­bur­ger Arbeitsagentur. Hier können Jugendliche mit fachkundiger Hilfe der BiZ-Mitarbeiterinnen in der Online-Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit nach freien Ausbildungsstellen suchen – jobboerse.arbeitsagentur.de

Tipp: Chancen nutzen, Interessen beruflich umsetzen

Junge Menschen haben gute Chancen auf eine Ausbildung. Wer z.B. Kaufmann im Einzelhandel, Koch oder Dachdecker werden möchte, hat noch eine Reihe von Ausbildungsstellen zur Auswahl. Und es gibt aber auch Berufe, in denen es schon eng wird – das beobachten die Berufsberater und Ausbildungs­stellen­vermittler in der Arbeitsagentur Marburg sehr deutlich. Aber insgesamt gibt es für alle Bewerber realistische gute Chancen – etwa in ähnlichen, "verwandten" Berufsfeldern, die vielen Schülern/innen gar nicht immer so bekannt sind.

So sieht es in den einzelnen Regionen des Landkreises aus:

Azubis gefragt im Bezirk Marburg

Freie Stellen für die Ausbildung in diesem Jahr bei Betrieben im Raum Marburg gibt es derzeit in gut 60 verschiedenen Berufen. Die Schwerpunkte, sprich die meisten freien Ausbildungsplätze gibt es in den Bereichen Gesundheits- und Krankenpflege, Friseur, Hotel- und Restaurantfachkräfte und Kaufleute in den Bereichen Einzelhandel, Büro, Bank, Sport-und Fitness. Gefragt sind zudem die Berufe Verkäufer/in, Gebäudereiniger, Koch/Köchin, Augenoptiker, Elek­tro­niker, Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Zahnmed. Fachangestellte sowie Nachwuchs für die Polizei.

Azubis gefragt im Bezirk Stadtallendorf

Freie Stellen für die Ausbildung bei Betrieben in der industriell geprägten Region Stadtallendorf ab Sommer 2018 gibt es derzeit in über 40 ver­schie­denen Berufen.

Auch hier ein paar Highlights genannt: Gefragt sind zahlenmäßig stark zum Beispiel Auszubildende als Kaufmann/frau im Einzelhandel und Fach­ver­käufer/in im Lebens­mittel­handwerk, als Restaurant­fachmann/frau, als Raum­aus­statter, Mecha-troniker/in, Maler/Lackierer/in, Kfz-Mechatroniker, Elek­troniker oder Zerspanungsmechaniker.

Azubis gefragt im Bezirk Biedenkopf

Freie Stellen für die Ausbildung bei Betrieben im "Marburger Hinterland" ab Sommer 2018 gibt es derzeit in über 30 Berufen, und es kommen immer noch neue Ausbildungsstellen von den Betrieben dazu.

Um ein paar Schwerpunkte zu skizzieren: Freie Ausbildungsstellen gibt es zum Beispiel für den/die zukünftige Verkäufer/in, Fachverkäufer/in f. Bäckerei, Kauf­leute im Einzelhandel sowie im Groß- und Außenhandel, Handelsfachwirte, Dachdecker, Maschinen- und Anlagenführer, Elektroniker und Fahr­zeug­lackierer. Stark gefragt sind auch junge Menschen, die einen Pflegeberuf erlernen wollen.

Infos
Wer schon weiß, welche Ausbildungsstelle es denn sein soll und genauere Informationen zu den freien Ausbildungsstellen haben möchte, kann sich vom Arbeitgeberservice (AGS) der Arbeitsagentur beraten lassen.
Kontakt: Tel. 06421/605-212, E-Mail: Marburg.Arbeitgeber[at]arbeitsagentur.de

pe/kro

Tipp des Tages

Foto: Janine
Guldener
Andreas Rebers

Onkel Andi kommt, um mit dem Publikum Weihnachten zu feiern. Und er kommt nicht allein. Und Andreas Rebers bringt viele Freunde mit: den niedersächsischen Fliesenleger, Frau Flüchtling aus Syrien, Paddy O'Shonassey aus Irland und jede Menge Clowns, die uns das Leben schwer machen wollen. Aber es sollen auch selbst geschriebene Weihnachtslieder ge­schmet­tert werden, an die Kunst der Fuge von J.S. Bach er­in­nert und gute Fragen gestellt: Warum gibt es im Christentum nur Be­sche­rung und keine Beschneidung? Stimmt es, dass Salafisten in Deutschland Weih­nachts­geld bekommen und es sogar annehmen, ohne, dass sie sich in ihren religiösen Gefühlen verletzt fühlen? Was wollen die Deutschen an den Feier­tagen wirklich? Weihnachten, das ist das Fest der Liebe, aber es wird eben auch zum Showdown für Junggesellen und Kleinfamilien, die sich in der Welt des Konsums nicht mehr zurechtfinden. Hier hilft oft nur ein gut gemachter Exor­zis­mus, und genau der wird an diesem Abend stattfinden. "Weihnachten mit Onkel Andi", eine kabarettistische Betrachtung des Weihnachtsfestes, wird beschert
Di 11.12. | 20 Uhr | Marburg | KFZ
 
Tipp der Woche

Foto: Tim Ilskens
Jan Weiler

Inzwischen unterhält es seine Umwelt gleich in zweifacher Ausfertigung: Während Carla den Führerschein macht und mit ihrem Vater über die Preise von WG-Zimmern debattiert, hat sich Nick zum Parade-Exemplar entwickelt. Das männliche Pubertier besticht durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Be­geis­te­rungs­fähig­keit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik. Er wächst wie entfesselt und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen. Natürlich spielt im dritten Teil von Jan Weilers Pubertier-Saga "Und ewig schläft das Pubertier" die Liebe eine immer größer werdende Rolle sowie Haut­un­reinheiten. Im Pubertierlabor werden über einen möglichen Zusammenhang beider Phänomene Mutmaßungen angestellt sowie über all die anderen großen und kleinen Hervorbringungen der Pubertät. Es geht zudem um Urlaub, Schule, schlechte Vorbilder und gute Einflüsse. Und um die Frage, wann diese ver­fluch­te Pubertät eigentlich aufhört ...
Mi 12.12. | 20 Uhr | Marburg | Waggonhalle
 
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