Freitag, 19. Oktober 2018
Thema der Woche | 16. August 2018

Ran an die Berufsplanung

Noch über 400 freie Ausbildungsplätze im Landkreis – Foto: Arbeitsagentur

Die Chancen stehen immer noch gut für zukünftige Auszubildende, den pas­sen­den Ausbildungsplatz im heimischen Landkreis zu finden. Nach Auskunft der Marburger Arbeitsagentur gibt es noch über 400 freie Ausbildungsstellen im Kreis. Es gibt noch viele Möglichkeiten in Handwerks- und Industrieberufen, für Kaufleute, Pflegeberufe und Co.

Die Schulferien sind rum, die Akteure auf dem Ausbildungsmarkt sind immer noch im Gespräch. Doch wie viele freie Ausbildungsplätze stehen aktuell noch für den Ausbildungsstart 2018 – ab sofort – zur Verfügung? Wo kann man was am Besten werden? Wie gut stehen die individuellen Chancen? Welche Alter­na­tiven gibt es?

Erste Antworten darauf gibt es im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Mar­bur­ger Arbeitsagentur. Hier können Jugendliche mit fachkundiger Hilfe der BiZ-Mitarbeiterinnen in der Online-Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit nach freien Ausbildungsstellen suchen – jobboerse.arbeitsagentur.de

Tipp: Chancen nutzen, Interessen beruflich umsetzen

Junge Menschen haben gute Chancen auf eine Ausbildung. Wer z.B. Kaufmann im Einzelhandel, Koch oder Dachdecker werden möchte, hat noch eine Reihe von Ausbildungsstellen zur Auswahl. Und es gibt aber auch Berufe, in denen es schon eng wird – das beobachten die Berufsberater und Ausbildungs­stellen­vermittler in der Arbeitsagentur Marburg sehr deutlich. Aber insgesamt gibt es für alle Bewerber realistische gute Chancen – etwa in ähnlichen, "verwandten" Berufsfeldern, die vielen Schülern/innen gar nicht immer so bekannt sind.

So sieht es in den einzelnen Regionen des Landkreises aus:

Azubis gefragt im Bezirk Marburg

Freie Stellen für die Ausbildung in diesem Jahr bei Betrieben im Raum Marburg gibt es derzeit in gut 60 verschiedenen Berufen. Die Schwerpunkte, sprich die meisten freien Ausbildungsplätze gibt es in den Bereichen Gesundheits- und Krankenpflege, Friseur, Hotel- und Restaurantfachkräfte und Kaufleute in den Bereichen Einzelhandel, Büro, Bank, Sport-und Fitness. Gefragt sind zudem die Berufe Verkäufer/in, Gebäudereiniger, Koch/Köchin, Augenoptiker, Elek­tro­niker, Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Zahnmed. Fachangestellte sowie Nachwuchs für die Polizei.

Azubis gefragt im Bezirk Stadtallendorf

Freie Stellen für die Ausbildung bei Betrieben in der industriell geprägten Region Stadtallendorf ab Sommer 2018 gibt es derzeit in über 40 ver­schie­denen Berufen.

Auch hier ein paar Highlights genannt: Gefragt sind zahlenmäßig stark zum Beispiel Auszubildende als Kaufmann/frau im Einzelhandel und Fach­ver­käufer/in im Lebens­mittel­handwerk, als Restaurant­fachmann/frau, als Raum­aus­statter, Mecha-troniker/in, Maler/Lackierer/in, Kfz-Mechatroniker, Elek­troniker oder Zerspanungsmechaniker.

Azubis gefragt im Bezirk Biedenkopf

Freie Stellen für die Ausbildung bei Betrieben im "Marburger Hinterland" ab Sommer 2018 gibt es derzeit in über 30 Berufen, und es kommen immer noch neue Ausbildungsstellen von den Betrieben dazu.

Um ein paar Schwerpunkte zu skizzieren: Freie Ausbildungsstellen gibt es zum Beispiel für den/die zukünftige Verkäufer/in, Fachverkäufer/in f. Bäckerei, Kauf­leute im Einzelhandel sowie im Groß- und Außenhandel, Handelsfachwirte, Dachdecker, Maschinen- und Anlagenführer, Elektroniker und Fahr­zeug­lackierer. Stark gefragt sind auch junge Menschen, die einen Pflegeberuf erlernen wollen.

Infos
Wer schon weiß, welche Ausbildungsstelle es denn sein soll und genauere Informationen zu den freien Ausbildungsstellen haben möchte, kann sich vom Arbeitgeberservice (AGS) der Arbeitsagentur beraten lassen.
Kontakt: Tel. 06421/605-212, E-Mail: Marburg.Arbeitgeber[at]arbeitsagentur.de

pe/kro

Tipp des Tages

Foto: Martin
Hutchinson
Martin Hutchinson

Singer/Songwriter Martin Hutchinson stammt aus einer musikalischen Familie im irischen County Kildare. Schon in jungen Jahren spielte er in der Familienband zunächst Akkordeon, dann zunehmend Gitarre. Später zog es ihn in die irische Folk- und Rockszene nach Dublin, bis er schließlich zunächst nach London aus­wan­derte. Heute lebt der Musiker in Utrecht, regelmäßig zieht es ihn aber zurück nach Irland, wo er immer wieder Inspiration für neue Songs findet. Seine Spiel auf der Stahlsaitengitarre ist geprägt durch ein klares Fingerpicking und bluesige Slides. Amerikanische Blueseinflüsse verbindet er mühelos mit irischer Folktradition. Seine warme, prägnante Stimme erlaubt Vergleiche, beispielsweise mit der Folklegende Christy Moore. Auf der Bühne gewinnt Martin Hutchinson sein Publikum schnell mit Charme und augenzwinkerndem Humor.
Fr 19.10. | 20 Uhr | Marburg | TurmCafé
 
Tipp der Woche

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
Di 23.10. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
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