Dienstag, 23. Oktober 2018
Editorial | 18. Januar 2018

Buch mit Zukunft

"Die gelehrte Republik" von Diego Saavedra Fajardo führt in Marburgs Zukunft – Foto: Christina Mühlenkamp

Als erstes Buch ist "Die gelehrte Republik" in die neue Marburger Unibibliothek eingezogen. Eigentlich Zufall, weil das Buch an erster Stelle in dem Regal stand, mit dem die Umzugsfirma begonnen hat. Aber auch ein ziemlich passender Titel für den Start des UB-Umzugs in einer traditionsreichen Hochschulstadt, über die häufig gesagt wird "Marburg hat keine Universität, Marburg ist eine!"

Der Umzug der rund 3,2 Millionen Bücher, Zeitschriften und anderen Medien in die neue UB ist nicht nur der wohl größte Bibliotheksumzug in Deutschland in diesem Jahr, sondern auch maßgeblich für die Zukunft des gelehrten Marburgs. Schließlich soll die 110 Millionen Euro teure neue UB am Pilgrim­stein das Herz des Campus Firmanei bilden, des geistes- und gesell­schafts­wissen­schaft­lichen Zentrums der Marburger Uni.

Die Uni verspricht sich von der räumlichen Konzentration der unter­schied­li­chen Disziplinen Impulse für die wissenschaftliche Arbeit. Die Stadt erwartet eine Aufwertung des Stadteils, nachdem die früher hier beheimatete Kliniken auf die Lahnberge gezogen sind.

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
Di 23.10. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
Tipp der Woche

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
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