Dienstag, 20. Februar 2018
Editorial | 18. Januar 2018

Buch mit Zukunft

"Die gelehrte Republik" von Diego Saavedra Fajardo führt in Marburgs Zukunft – Foto: Christina Mühlenkamp

Als erstes Buch ist "Die gelehrte Republik" in die neue Marburger Unibibliothek eingezogen. Eigentlich Zufall, weil das Buch an erster Stelle in dem Regal stand, mit dem die Umzugsfirma begonnen hat. Aber auch ein ziemlich passender Titel für den Start des UB-Umzugs in einer traditionsreichen Hochschulstadt, über die häufig gesagt wird "Marburg hat keine Universität, Marburg ist eine!"

Der Umzug der rund 3,2 Millionen Bücher, Zeitschriften und anderen Medien in die neue UB ist nicht nur der wohl größte Bibliotheksumzug in Deutschland in diesem Jahr, sondern auch maßgeblich für die Zukunft des gelehrten Marburgs. Schließlich soll die 110 Millionen Euro teure neue UB am Pilgrim­stein das Herz des Campus Firmanei bilden, des geistes- und gesell­schafts­wissen­schaft­lichen Zentrums der Marburger Uni.

Die Uni verspricht sich von der räumlichen Konzentration der unter­schied­li­chen Disziplinen Impulse für die wissenschaftliche Arbeit. Die Stadt erwartet eine Aufwertung des Stadteils, nachdem die früher hier beheimatete Kliniken auf die Lahnberge gezogen sind.

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Foto: Stefan
Erdmann
Island

In seiner sensiblen Lichtbildshow entführt Filmemacher und Fotograf Stefan Erdmann nach Island. Erdmanns Reportage zählt zu den hochwertigsten Island-Reportagen weltweit. Stefan Erdmann ist mehr als 30.000 Kilo­meter in allen Regionen Islands mit dem Geländewagen unterwegs gewesen, ist hunderte Kilo­meter in einem Leichtflugzeug über die Insel geflogen und hat auch zu Fuß das Hochland erwandert. Hierbei hat er die "Insel aus Feuer und Eis" in manch atemberaubenden und sagenhaften Momenten intensiv erlebt.
Di 20.2. | 19.30 Uhr | Marburg | KFZ
 
Tipp der Woche

Foto: Waggon-
halle
Lucy van Kuhl

Ihr Programmm "Fliegen mit Dir ist lustig" ist "wat fürs Herz", findet Lieder­macherin und Kabarettistin Lucy van Kuhl. In Moderationen und Liedern kommentiert sie typische Alltagssituationen und Menschliches, ist ganz nah am Publikum, das zwei Stunden lang in ihre Welt eintaucht. Dabei erzählt sie von Konzertreisen mit der Deutschen Bahn und von Kreuzfahrten, besingt die Berliner Bio-Gesellschaft oder die Sehnsucht von Herrn Schmidt. Die Problematik eines keimfreien Toilettengangs im ICE beschäftigt sie ebenso wie die melancholische Betrachtung eines Schulfreundes im Café – Themen einer jungen Großstädterin, messerscharf beobachtet und auf liebe­volle Art seziert.
Mo 19.2. | 20 Uhr | Marburg | Waggonhalle
 
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