Dienstag, 23. Oktober 2018
Editorial | 31. Mai 2018

Kunst am laufenden Meter

Wer einen Kandinsky oder Klee mit nach Hause nehmen möchte, kann sich das schönste Stück in der "Nacht der Kunst" abschneiden
Foto: Gabriele Neumann

Einen Kandinsky zerschnipseln, aus einem Bild von Paul Klee eine Tasche nähen oder aus einem Kunstwerk von Yves Klein eine Tischdecke basteln – in Marburg kein Problem. Kandinsky, Klein, Klee, und andere namhafte Künstler gibt's zum Quadratmeterpreis von schlappen zehn Euro in der "Nacht der Kunst" am 22. Juni.

Haltbar ist die Kunst zum Schnäppchenpreis außerdem. Immerhin bestehen die Werke aus strapazierfähigen Gewebe, das noch bis vor wenigen Tagen als Ban­ner mit den Motiven der Kunstwerke den Bauzaun vor dem Kunstmuseum in der Biegenstraße zierte.

Jetzt ist der Bauzaun weg. Die Arbeiten gehen voran. Nach siebenjähriger denk­malgerechter Renovierung soll das Museum für Bildende Kunst im Herbst wieder seine Türen öffnen. Und die Uni sammelt noch fleißig Spenden für ihr Gebäude.

Von den erhofften 1,25 Millionen Euro für die teuere Renovierung wurden laut Hochschule bis jetzt rund 860.000 Euro eingeworben.

Dank der Spendenbereitschaft der Marburger habe ein Großteil der Räume bereits saniert werden können, freut sich Museumsleiter Christoph Otterbeck. Für einige, wenige Ausstellungssäle fehle aber noch aber Geld.

Also ran an die Kunstbanner.

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
Di 23.10. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
Tipp der Woche

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
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