Dienstag, 23. Oktober 2018
Thema der Woche | 17. Mai 2018

Erste Marburger Doku Days

Dokumentarisches Benefiz-Diafestival vom 17.-19.5. – Foto: Uwe Bulthaup

Eindrucksvolle Bilder und ergreifende Geschichten aus Indonesien, Nepal und Indien: Der Marburger Journalist Uwe Bulthaup organisiert erstmalig ein Bene­fiz-Dokufestival im Ufercafé Gischler. Der Start der Marburger "Doku Days" 2018 mit Diareportagen, Musik und indischen Essen ist bereits am Donnerstag, 17. Mai., zuende geht das Festival am Samstag, 19. Mai.

Am Donnerstag berichtet Bulthaup über "The dark side of Paradise, "verrückt sein auf Bali" und blickt hinter die touristischen Fassade der Insel im Indischen Ozean – auf den Umgang mit psychisch Kranken im vermeintlichen "Paradies". "In Bali werden psychisch kranke Menschen immer noch versteckt, eingesperrt und angekettet unter schlimmsten Bedingungen leben", berichtet Bulthaup.

Die Situation in den Bergdörfern drei Jahre nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal ist das Thema bei seinem Diavortrag am Freitag. Am Samstag stellt der Journalist und Fotograf ein Schul- und Waisenhausprojekt im indischen Bun­des­staat West Bengal vor.

Die "Doku Days" beginnen jeweils um 19 Uhr mitMusik von der Weltmusikband "No Name" mit indischen, nepalesischen und deutschen Künstlern und leckerem indischen Essen, zubereitet von Sushali Devi, die Kochkurse an der Volks­hoch­schule und der Familien­bildungs­stätte Marburg gibt. Der Beginn der Dia­vor­trä­ge ist jeweils um 21 Uhr.

Der Besuch der Vorträge ist kostenlos, Spenden für die Stiftung Bredtmanns Spuren werden erbeten.

Gesammelt wird für drei von der Stiftung unterstützte Projekte: Die Mädchen­schule in Uma Nivas Indien, die Uwe Bulthaup in seinem Vortrag vorstellt, einem Waisenhaus in Kathmandu, das aus einer Privatinitiative des nepalesischen Ehe­paares Prem und Prajola entstanden ist sowie für ein Projekt, das die Lebens­situation von psychisch Kranken in Bali verbessern soll.

Infos über die Hilfsprojekte: stiftung-bredtmannsspuren.org

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
Di 23.10. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
Tipp der Woche

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Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
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