Donnerstag, 14. Dezember 2017
Editorial | 2. März 2017

Großes Kino

Marburger Kamerapreis für Luca Bigazzi – Foto: Gianni Fiorito

Über 70 Spielfilme hat Kameramann Luca Bigazzi gedreht. Sein bekanntestes Werk in Deutschland ist vielleicht die Erfolgskomödie "Brot und Tulpen" mit Bruno Ganz.

Am Wochenende wird der Meister der Bildsprache, der mit Stars wie Sean Penn, Michael Caine, Harvey Keitel oder Juliette Binoche gearbeitet hat, mit dem Marburger Kamerapreis ausgezeichnet.

Was ihn bei seiner Arbeit antreibt, berichtet Bigazzi im Interview im Thema der Woche. Und am Samstag und Sonntag bei den Werkstattgesprächen in den Marburger Filmkunsttheatern, wo ausgewählte Werke von ihm gezeigt werden.

Unbedingt hingehen, denn: "Ich denke, dass das Kino eine der wunder­schön­sten von den Menschen erfundenen Ausdrucksformen ist", sagt Bigazzi: "Wenn man richtig darüber nachdenkt, ist es eine von den wenigen Kunstformen, die gemeinsam auf einem Set entsteht und gemeinsam in einem Kinosaal um­ge­setzt wird. Es ist die Verneinung des Individualismus und die Bestätigung, dass die Menschen soziale Wesen sind."

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Foto: Igor
Patierovic
Hamburg Blues Band

Seit über fünf­und­dreißig Jahren tourt die Hamburg Blues Band immer wieder mit anderen Gast­musikern. Aktuell werden die Blues­rocker von der Reeper­bahn begeleitet von der "Queen of Rock from Scotland" Maggie Bell (Stone The Crows, Rod Stewart, Eric Burdon) und dem jungen Ausnahme­talent an der Gitarre Krissy Matthews, der schon als Zwölf­jäh­riger mit John Mayall auf der Bühne stand. Special Guest ist Rock­le­gen­de Chris Farlowe mit seinen unnach­ahm­lichen Blues­arien. Wer einen großen Sänger, der Rock- und Blues­ge­schichte geschrieben hat, live erleben möchte, sollte hingehen, zuschauen, zuhören und genießen.
Do 14.12. | 20 Uhr | Marburg | KFZ
 
Tipp der Woche

Foto: Thomas
Willemsen
Stoppok

Auf seiner alljährlichen Vorweihnachtstour quer durch die Republik zaubert Stoppok den Menschen ein echtes Leuchten in die Augen und liefert das sinnliche Gegenprogramm mit Herzblut statt Lebkuchenherzen. Was einst als einmalige Aktion gedacht war, ist inzwischen aus vielen deutschen Städten nicht mehr wegzudenken. Stoppok macht Alltagssprache zu Poesie, die Bilder von berührender Direktheit schafft. In den Songs und in den Konzerten geht es dem ganz und gar nicht stillen Beobachter um Haltung und Werte. Begeleitet wird der Musiker und Entertainer auf der diesjährigen Solo-Tour von der Texanerin Tess Wiley, einer hervorragenden Sängerin und Multiinstrumentalistin.
Mi 20.12. | 20 Uhr | Marburg | KFZ
 
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