Dienstag, 22. August 2017
Editorial | 2. Februar 2017

Dickes Ding

Ökologisch prima und gleich mehrfach für die Fitness gut – Foto: kro

Haben Sie sich in der Winterzeit das ein oder andere Speckröllchen ange­fres­sen? Falls ja, – Sie sind nicht allein. Jeder zweite Erwachsene in Deutschland (in diesem Falle Sie) ist zu dick. Und die Zahl der Übergewichtigen steigt langsam aber sicher, laut den Statistiken. Zwar gibt's Länder, da kommt es noch deutlich dicker, wie beispielsweise die USA. Aber da wollen wir ja nicht hin. Schon gar nicht, wo sich dort gerade Trump breit macht.

Also runter von der Couch und ran an den Speck: Tipps dazu gibt's in unserem Fitness-Sonderteil in unserer Print-Ausgabe. Ein prima Ansatz wäre schon mal, auf das Auto zu verzichten, wenn man in Marburg unterwegs ist. Das wäre öko­logisch prima und gleich mehrfach für die Fitness gut. Gehört Marburg doch leider zu den Städten in Hessen mit der höchsten Stickoxid-Belastung (Mess­station Universitätsstraße), wie das Umweltbundesamt gerade wieder aufgelistet hat. Stickoxide können Kopfschmerzen, Schwindel und Atemnot hervorrufen. Hauptverursacher ist der Verkehr.

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Foto: KFZ
Klunni und Kleo

Immer zu spät und niemals am richtigen Ort: Klunni und Kleo verpatzen jede Verabredung, weil es mit der Pünktlichkeit und dem Orientierungssinn nicht weit her ist. Zu zweit geloben sie Besserung – scheinen doch alle anderen diese Disziplinen mühelos zu beherrschen. Doch auch gemeinsam lässt sich kein Plan – wie vorgenommen – in die Tat umsetzen und der folgende Sommer wird chaotisch. So stolpern sie von einem Missgeschick zum nächsten, entdecken aber ganz unerwartet wundersame Dinge wie den fünfstrahligen Lofotenbär und ihr Talent zum Fliegen. Eine Geschichte über tickende Schuhe, gebügelte Straßen- karten und dem Glück, gemeinsam zu scheitern ... Bilderbuchkino "Ein Sommer mit Klunni und Kleo" von Sara Bertsche – auch für Grundschulkinder – am
Di 22.8. | 16.15 Uhr | Marburg | KFZ
 
Tipp der Woche

Foto: Q
Robert Oberbeck

Gitarre und Gesang: mit der klassischen Lieder­macher/Song­writer-Aus­rüs­tung und einer Stim­me zwischen Spring­steen und Glen Hansard, bestreitet Robert Oberbeck seine Konzerte mit Bekanntem, Unbekanntem und Songs aus der eigenen Feder. Seine Lieder werfen einem un­ver­wechsel­baren Blick auf die Welt und Marburg und die Menschen dort; dies tut er, wie man es von ihm kennt, mit res­pekt­voller, kraft­voller, be­rühren­der und direkter Stimme und Sprache, das Ganze verpackt in einen Mix aus Folk, Rock und Country.
Mi 23.8. | 21 Uhr | Marburg | Q
 
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