Freitag, 19. Oktober 2018
Editorial | 26. Oktober 2017

Marburg entdecken

Die Uni prägt die Stadt – Foto: Kronenberg

Wie finanziere ich mein Studium – und wie organisiere ich es? Habe ich noch Zeit, nebenbei zu jobben? Was hilft gegen Prüfungsdruck?

Fast zwei Drittel der Studierenden haben Beratungsbedarf. Das hat das Deutsche Studentenwerk ermittelt. Antworten auf zahlreiche Fragen rund um das Marburger Hochschulleben gibt es im Semesterstart-Sonderteil unserer Print-Ausgabe.

Natürlich gibt's auch Abseits der Vorlesungen und Seminare am neuen Studien­ort viel zu entdecken. Den nahen Frauenberg als Ausflugsziel für einen schönen Herbsttag zum Beispiel, das Chemikum oder die Uni-Route, auf der man der Geschichte des akademischen Marburg nachgehen kann.

Immerhin prägt die älteste, heute noch bestehende protestantische Universität der Welt die Stadt wie keine andere Institution. Mehr als jeder Dritte Marburger studiert oder arbeitet an der Uni.

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Foto: Martin
Hutchinson
Martin Hutchinson

Singer/Songwriter Martin Hutchinson stammt aus einer musikalischen Familie im irischen County Kildare. Schon in jungen Jahren spielte er in der Familienband zunächst Akkordeon, dann zunehmend Gitarre. Später zog es ihn in die irische Folk- und Rockszene nach Dublin, bis er schließlich zunächst nach London aus­wan­derte. Heute lebt der Musiker in Utrecht, regelmäßig zieht es ihn aber zurück nach Irland, wo er immer wieder Inspiration für neue Songs findet. Seine Spiel auf der Stahlsaitengitarre ist geprägt durch ein klares Fingerpicking und bluesige Slides. Amerikanische Blueseinflüsse verbindet er mühelos mit irischer Folktradition. Seine warme, prägnante Stimme erlaubt Vergleiche, beispielsweise mit der Folklegende Christy Moore. Auf der Bühne gewinnt Martin Hutchinson sein Publikum schnell mit Charme und augenzwinkerndem Humor.
Fr 19.10. | 20 Uhr | Marburg | TurmCafé
 
Tipp der Woche

Foto: Nati
Seit 2010

Seit 2010 experimentiert die Schweizer Band Ghost Town mit der Transformation kommerzieller Popmusik hin zur Neu­inter­pre­tation ins Reich der freien Improvisation. Dies wird in den ersten sechs Jahren als Gitarrentrio umgesetzt und 2016 durch Joana Aderi – Gesang und experimental electronics – erweitert mit Murderballads, Seashanties, Lovesongs und Liedern aus der Zeit der großen Depression 1929. Diese und weitere Themen bilden die Basis der amerikanischen Blues- und Countrymusic der 1920er bis 1940er Jahre, und die Band zelebriert diese American Roots Music mit improvisatorischer Frische, fetten Grooves und einer ordentlichen Prise schwarzen Humors.
Di 23.10. | 20.30 Uhr | Marburg | Cavete
 
Aktuelles Heft
Zum Anschauen und Blättern klicken Sie bitte auf den Hefttitel.
 
Kulturtipps 2018
Zum Anschauen und Blättern klicken Sie bitte auf den Hefttitel.
 
Ausgehen & Einkaufen
Zum Anschauen und Blättern klicken Sie bitte auf den Hefttitel.