Donnerstag, 19. Juli 2018
Editorial | 19. Oktober 2017

Willkommen

In Marburg studiert sich's gut – Foto: Kronenberg

Mehr als 6400 neue Studierende haben im Wintersemester neu an der Marburger Uni begonnen. Eine gute Entscheidung. Wie weit man es mit einem Studium im idyllischen mittelhessischen Lahnstädtchen bringen kann, haben über die Jahrhunderte so einige Dichter und Denker bewiesen: Konrad Duden, der Wegbereiter der deutschen Einheitsrechtschreibung, promovierte in Marburg. Jacob und Wilhelm Grimm studierten genauso hier wie der russische Universalgelehrte Michail Wassiljewitsch Lomonossow.

Der Chemiker und Nobelpreisträger Otto Hahn promovierte ebenfalls in Marburg. Auch Juristin Elisabeth Selbert, die maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass im Grundgesetz die Gleichberechtigung festgeschrieben ist, war an der Philipps-Universität eingeschrieben. Und der spätere deutsche Bundespräsident Gustav Heinemann lernte während seiner Studentenzeit in Marburg seine Frau Hilda kennen und lieben.

Mehr über das Marburger Hochschulleben gibt es im Semesterstart-Sonderteil der Express-Print-Ausgabe.

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Foto: Lüder
Wohlenberg
Lüder Wohlenberg

"Wird schon wieder!" ist eine satirische Über­lebens­hilfe, 90 Minuten aktuelles Grund­lagen­kabarett in Sachen Opti­mismus. Es werden neue Ein­blicke er­öff­net und über­raschende Aus­wege aus jeder Lebens­lage gezeigt, präsen­tiert von einem ver­sierten Sur­vi­val-Experten: Lüder Wohlen­berg ist Arzt und Kaba­rettist. Er kennt das Gesundheits­system von beiden Seiten der Nadel und weiß, was die Medizin kann und wo sie besser das Skalpell in der Ver­packung stecken lässt. Zahl­reiche Gesund­heits­reformen, zwei Verkehrs­un­fälle und eine Schulter­eck­ge­lenks­spreng­ung haben ihn, den über 2 Meter großen Bühnen­hünen, nicht klein gekriegt. Er hat an ver­schie­denen Krisen­herden sein Süpp­chen gekocht und es immer selber aus­ge­löffelt. Als Fach­arzt für Radio­logie hat Wohlen­berg zudem den nötigen Durch­blick und als zer­ti­fi­zier­ter Not­arzt immer eine Spritze im An­schlag. In seinem neuen Kabarett­programm spricht der Arzt, spottet der Kaba­rettist, und selbst­ver­ständ­lich philosophiert auch wieder Profi­patient Rader­scheid. Wohlen­berg gibt wieder einmal alles. Und dann wird für einen Moment auch alles klar: Der Grund für die Rücken­schmerzen, für die un­er­bitt­liche Digital­anzeige der Waage und sogar für das Leben selbst ...
Do 19.7. | 20.30 Uhr | Wetzlar | Lottehof
 
Tipp der Woche

Foto: Sven
Gebert
Dirk Schäfer

Bereits über ein­hun­dert­mal war Dirk Schäfers Jacques-Brel-Abend "Doch davon nicht genug" bundes­weit zu sehen. Die Presse feierte das Programm als Gesamt­kunst­werk und als kultu­relles Gross­er­eig­nis. Die Zusammen­arbeit mit seinen Musikern Karsten Schnack (Akkordeon), Wolfram Nerlich (Kontra­bass) und Ferdi­nand von See­bach (Piano) wurde oft als kon­genial beschrieben. Große Auf­merk­sam­keit erregen auch immer wieder Dirk Schäfers neue Brel-Über­setzungen. Die Hälfte der Chansons singt er an diesem Abend in Deutsch und die andere Hälfte in Original­sprache, wobei der Schau­spieler und Sänger die fran­zö­sischen Stücke szenisch mit deutschen Über­leitungen vorbereitet.
Do 26.7. | 20.30 Uhr | Wetzlar | Rosengärtchen
 
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