Montag, 25. September 2017
Editorial | 27. April 2017

Willkommen

Das Wohnheim-Wörterbuch weiß Rat – Foto: Studentenwerk

Studieren in Deutschland wird immer beliebter. Die Zahl der ausländischen Studienanfänger wächst kontinuierlich. In Marburg etwa kommt die größte Gruppe aus China. Nur, was mache ich im Wohnheim, wenn ich mich mit meinem neuen chinesischen Mitbewohner, der noch nicht so fit in Deutsch ist, über den Putzplan abstimmen will? Und wie erkläre ich, dass der Kühlschrank abgetaut werden muss?

Hiesiges Alltagsvokabular kann für ausländische Studierende ziemlich unverständlich sein, aber es gibt Abhilfe: Das vom Studentenwerk heraus­gegebene Wohnheimwörterbuch erläutert in Bild und Wort Essentielles aus der Welt der Studentenwohnheime in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Arabisch, Polnisch, Chinesisch und Russisch. Download unter: www.studentenwerke.de/de/content/illustriertes-wohnheimwörterbuch

Antworten auf weitere essentielle Fragen rund um das Marburger Hochschul­leben gibt es im Semesterstart-Sonderteil dieser Express-Ausgabe. Und, damit die Abendgestaltung nach den Seminaren nicht zu kurz kommt: Was zu Semester­start im städtischen Kulturleben los ist, steht in diesem Express sowie hier im Veranstaltungskalender.

Georg Kronenberg

Tipp des Tages

Foto: Eke
Miedaner
Sunil Mann

Am Grab seines Vaters lernt Detektiv Vijay Kumar die seltsame Franziska Zehnder kennen. Sie ist auf der Suche nach Gaudenz Pfister, und Vijay findet heraus, dass dieser nach seiner Scheidung auf der Straße lebt – dabei hätte der Ex-Banker genug Geld für einen Neuanfang haben müssen. Dann überschlagen sich die Ereignisse ... Sunil Mann wurde als Sohn indischer Einwanderer im Berner Oberland geboren. Die Studiengänge Psychologie und Germanistik brach er erfolgreich ab. Zahlreiche seiner Kurzgeschichten wurden ausgezeichnet, und für sein Romandebüt "Fangschuss" wurde er mit dem Zürcher Krimipreis geehrt. Der Autor liest aus seinem aktuellen Roman "Gossenblues" am
Mo 25.9. | 20 Uhr | Marburg | TTZ
 
Tipp der Woche

Foto: Waggon-
halle
Max Goldt

Nach "Für Nächte am offenen Fenster" (2003), dem großen Band, der Max Goldts prachtvollste Texte bis zum Jahr 2002 enthält, versammelt sich hier das Schönste, Komischste und Erstaunlichste, das Max Goldt in den Jahren von 2003 bis 2014 schrieb und vorlas. Es ist einzigartig, wie Max Goldt höchste literarische Stilistik, satirische Schärfe, Gedankentiefe und Komik verbindet. "Max Goldt schreibt heute das schönste Deutsch aller jüngeren Autoren ... Die Heiterkeit und Stille, die diese Sprache ihren Lesern schenkt, liegt nicht nur im Humor; ebenso in einem freundlichen Abstandnehmen von den Aufdringlichkeiten einer Wirklichkeit, an der man sich besser seitlich vorbeidrückt." (Gustav Seibt) "Lippen abwischen und lächeln" heißt es
Mi 27.9. | 20 Uhr | Marburg | Waggonhalle
 
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